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    Moskauer Ball in Hofburg vereint Wien und Moskau harmonisch

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    Nikolaj Jolkin
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    • Balleröffnung durch Debütantenpaare
    • Balleröffnung durch Debütantenpaare
    • Primaballerina Natalia Somowa und der erste Solotänzer Georgi Smilewski des Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko Musiktheaters (Moskau)
    • Balleröffnung durch Debütantenpaare
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    • Parade der Köche
    • Balleröffnung durch Debütantenpaare
    © Sputnik / Nikolaj Jolkin
    Balleröffnung durch Debütantenpaare

    Der 12. Moskauer Ball in den historischen Prunkräumen der Wiener Hofburg, bei dem Künstler aus Russland eine besondere Atmosphäre zur Begegnung der russischen und der österreichischen Kultur im Takt der Musik schafften, trug wesentlich zur Stärkung der Sympathie zwischen den beiden Völkern bei.

    Der Moskauer Ball habe in die Balltradition Wiens Eingang gefunden und sei längst zu einem Fixpunkt im Wiener Ballkalender geworden, hieß es in der Begrüßung des Bundeskanzlers Sebastian Kurz.

    „Mit der Schwesterveranstaltung in Moskau wird diese Tradition jährlich auch im Frühjahr in die russische Hauptstadt exportiert. Wiener Bälle waren schon immer ein Ort der Begegnung. Sie boten Gelegenheit, enge Kontakte zu knüpfen, mit einander im Gespräch zu bleiben und damit unsere Städte und Länder einander näher zu bringen.“

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    35 Debütantenpaare eröffneten den Ball und präsentierten ihre Polonaise aus Tschaikowskys Oper "Eugene Onegin". So verbanden sich Wiener Balltraditionen mit russischer Kultur. Im russisch-österreichischen Jahr der Musik 2018 traten im Laufe der Ballnacht renommierte Solisten von Moskauer Musiktheatern auf. So hatten die Ballgäste die einzigartige Gelegenheit, sich mit Meisterwerken der russischen Kunst vertraut zu machen und in die Atmosphäre der glanzvollen Vergangenheit Russlands in Begleitung seiner besten Musiker einzutauchen. In geselliger Stimmung wurden auch wirtschaftliche Kontakte geknüpft und ausgebaut.

    Wiener Karitativer Ball in Moskau
    © Sputnik / Vladimir Vyatkin

    Der Erste Wiener Landtagspräsident Ernst Woller sagte bei der Balleröffnung: „Die österreichische Hauptstadt ist unter anderem auch durch den Wiener Walzer bekannt. Es ist unvorstellbar, dass es  noch eine Stadt in der Welt gibt, wo so viele Bälle stattfinden, wie in Wien. Wir haben im Jahr 450 Bälle mit über 500 000 Besuchern. Aber eine russische Ballnacht in Hofburg und der Wiener Ball in Moskau sind besondere Erlebnisse, weil Johann Strauß ein halbes Jahr in Österreich lebte, ein anderes in Russland. Deshalb ist der Wiener Walzer so populär in Moskau.“

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    Seit Anfang der 2000er-Jahre organisiert das russisch-österreichische Ehepaar Alexander und Elisabeth Smagin unter der Schirmherrschaft der Regierungen beider Hauptstädte den Wiener Ball in Moskau und den Moskauer Ball in Wien.

    Tags:
    Begegnung, Walzer, Ball, Ballett, Kunst, Musik, Wiener Ball, EU, Sebastian Kurz, Wien, Österreich, Moskau, Russland
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