00:38 05 August 2020
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    In der ungarischen Hauptstadt Budapest haben am Samstag Tausende Menschen gegen die Politik der regierenden Fidesz-Partei des konservativen Regierungschefs Viktor Orban demonstriert.

    Die Proteste richteten sich vor allem gegen ein neues Gesetz, das es Arbeitgebern erlaubt, von Beschäftigten bis zu 400 Überstunden im Jahr zu verlangen. Zu den Protesten gegen das von seinen Gegnern als „Sklavengesetz” bezeichnete Gesetz hatten Oppositionsparteien, Bürgerrechtsgruppen und Gewerkschaften aufgerufen.

    >>>Mehr zum Thema: Proteste gegen Änderungsantrag zum Arbeitsrecht in Ungarn – VIDEO<<<

    ​Die im vergangenen Monat verabschiedete Änderung des Arbeitsgesetz erlaubt es Arbeitgebern theoretisch, zwei Überstunden pro Arbeitstag oder einen zusätzlichen Arbeitstag pro Woche einzufordern.

    ​Die Regierungspartei Fidesz bezeichnet die Proteste als Teil des Wahlkampfs zu den Europawahlen in diesem Frühjahr und bezichtigt die Gegner des Gesetzes, Masseneinwanderung nach Europa zu unterstützen, so die Agentur Reuters am Samstag.

    ​>>>Weitere Sputnik-Artikel: Paris: neue Zusammenstöße zwischen „Gelbwesten“ und Polizei – FOTOs und VIDEO<<<

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    Tags:
    Sklaven, Gesetz, Proteste, Budapest, Ungarn