09:14 26 November 2020
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    Es war einer der größten Presseskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte: 1983 veröffentlichte das Hamburger Magazin die „Hitler-Tagebücher“. Wenige Tage später stellte sich die Sensation als Fälschung heraus. Mit dem Podcast „Faking Hitler“ will das Blatt die Geschichte aufarbeiten.

    Dazu hat der „Stern“ bis jetzt unveröffentlichtes Material verarbeitet. Dieses schildert nach Angaben des Verlags Gruner und Jahr das Verhältnis zwischen Konrad Kujau, dem Fälscher der Tagebücher, und dem ehemaligen Stern-Reporter Gerd Heidemann.

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    Zwei Jahre im Leben der beiden Männer werden rekonstruiert. Im Podcast werden Originalaufnahmen aus den 80er Jahren ebenso zu hören sein wie Zeitzeugen, Historiker und Antiquitätenhändler, verspricht der Verlag. „Stern“-Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier erklärt in der Pressemitteilung: „‘Faking Hitler‘ ist die Aufarbeitung eines Stücks deutscher Mediengeschichte. Es ist unsere eigene Geschichte, mit der wir uns selbstkritisch auseinandersetzen.“

    Der zehnteilige Podcast ist ab 10. Januar jeweils donnerstags auf www.stern.de und dem dazugehörigen YouTube-Kanal zu hören, außerdem bei iTunes, Spotify und Deezer.

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    Tags:
    Tagebuch, Fakes, Magazin "Stern", Adolf Hitler, Deutschland