19:59 07 Dezember 2019
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    „Größte Razzia gegen Clan-Kriminalität in der NRW-Geschichte”: 1300 Beamte im Einsatz

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    Im Ruhrgebiet ist es am späten Samstagabend zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Mehr als 1300 Beamte durchsuchten Shisha-Bars, Wettbüros, Cafés und Teestuben, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium mit.

    Die Polizei ist gegen kriminelle Großfamilien vorgegangen. Nach Angaben der Polizei wurde in Essen eine Person festgenommen. Es gehe um Verdacht der Geldwäsche, Steuerhinterzihung und Schwarzarbeit, hieß es.

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    In mehreren Städten des Gebiets, u​nter anderem in Dortmund, Essen, Recklinghausen, Gelsenkirchen, durchsuchten Polizisten Bars, Wettbüros, Cafés, Diskotheken und Spielautomaten-Stuben.

    ​Die Polizei werde unter anderem von Zoll und Finanzbehörden unterstützt, „damit alle rechtlichen Mittel gegen die kriminellen Clans ausgeschöpft werden“, zitiert das Portal welt.de eine Ministersprecherin. Zudem gebe es Verkehrskontrollen. „Die Bekämpfung der Organisierten sowie der Banden- und Clankriminalität ist ein strategischer Schwerpunkt“ der Polizei in NRW, hieß es weiter.

    ​„Wir verfolgen konsequent Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die von einzelnen Mitgliedern der „Familienclans“ begangen werden“, so die Essener Polizei via Twitter. Die Polizei gehe gegen einzelne Mitglieder vor, die innerhalb von „Familienclans” in kriminellen Clanstruktueren leben, hieß es. Straftätern werde verdeutlicht, dass das Gewaltmonopol beim Staat und seiner Polizei liege.

    ​„Die heutige Razzia liegt voll auf unserer Nulltolleranz-Linie. Diese verfolgen wir sehr konsequent und sehr kontinuierlich. Die kriminellen Clanmitglieder sollen merken, wir lassen sie nicht in Ruhe – zu keiner Zeit und an keinem Ort“, zitiert den NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

     

     

     

     

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    Tags:
    Großeinsatz, Razzia, Kriminalität, Polizei, Innenministerium, Gelsenkirchen, Recklinghausen, NRW, Bochum, Essen, Duisburg, Dortmund, Deutschland