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19:49 20 Juli 2019
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    Sportler läuft 50 Kilometer bei fast 60 Grad Kälte im russischen Fernen Osten – FOTOs

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    Ein moldauischer Extremsportler ist in der Republik Jakutien im russischen Fernen Osten 50 Kilometer bei fast 60 Grad Frost für wohltätige Zwecke gelaufen. Das berichtet das Portal Yakutia.Info.

    Das Rennen fand am Montag im Verwaltungsbezirk Oimjakon statt, wo die tiefsten Temperaturen aller bewohnten Gebiete der Erde gemessen wurden. Die gefühlte Temperatur lag während des Laufes bei minus 67 Grad, schreibt Yakutia.Info unter Berufung auf Wetterforscher.

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    Dmitri Woloschin ist der erste Sportler, der die Strecke bei diesen Wetterbedingungen ohne Hilfe von Ärzten oder Rettungsdiensten bewältigte. Dies nahm sechs Stunden in Anspruch.

    Der Sportler beteiligte sich auch früher an Extremwettbewerben, wie etwa 2018 am North Pole Marathon oder 2017 am Marathon des Sables. Der Lauf in Jakutien war nach seinen eigenen Angaben jedoch „die schwerste Prüfung in der Sportkarriere“. 

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    „Das war wie ein Weltraumspaziergang: ein furchtbarer Frost, nicht genug Luft zum Atmen“, zitiert das Portal den Sportler.

    Mit der Aktion wollte Woloschin Aufmerksamkeit auf die infantile Zerebralparese lenken und Geldspenden für die Behandlung der vierjährigen Eva P., die an dieser Erkrankung leidet, anregen. 

    In der Ortschaft Nera im Bezirk Oimjakon fiel das Thermometer am Dienstag auf minus 56 Grad. Dem Wetterbericht zufolge sollen es am Mittwoch im Nordwesten der Region minus 59 werden. 

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    Tags:
    Geldspenden, Wohltätigkeit, Kälte, Sportler, Lauf, Rennen, Sport, Jakutien, Russland