02:45 17 Juni 2019
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    Autobahn in Deutschland (Symbolbild)

    ADAC-Vize erläutert seine Sicht auf Autobahn-Tempolimit

    © AP Photo / Uwe Lein
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    Der Vizepräsident des deutschen Automobilclubs ADAC, Ulrich Klaus Becker, hat am Dienstag im Zusammenhang mit der Debatte über die Einführung eines generellen Tempolimits auf deutschen Autobahnen seine Position erläutert, meldet das Portal Deutschland today.

    Becker habe Bedenken an der Zweckmäßigkeit einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen, da, seiner Meinung nach, nur ein guter Verkehrsfluss die Zahl der Unfälle und den CO2-Ausstoß senken könne, so die Meldung.

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    Dem ADAC-Vize zufolge schneiden Länder mit einem generellen Tempolimit wie Belgien, Österreich oder die USA in puncto Verkehrssicherheit nicht besser ab als die Bundesrepublik. Die Tatsache, dass sich vielerorts eine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen in Europa durchgesetzt habe, belege nicht „die Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme“, wobei auch der „Effekt für den Klimaschutz“ gering sei, so Becker.

    Stattdessen plädiere Becker für „mehr Engagement beim Einsatz moderner technischer Möglichkeiten zur besseren Verkehrssteuerung“.

    Damit reagiert der ADAC auf die jüngst bekannt gewordenen entsprechenden Vorschläge einer Regierungskommission, die die Debatte über ein grundsätzliches Tempolimit von 130 km/h wieder aufflammen lassen hatten.

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    Tags:
    Verkehrsregeln, Tempo, Geschwindigkeit, Verkehrspolitik, CO2-Emissionen, Verkehr, Klimaschutz, Autobahn, Verkehrsunfall, Unfall, ADAC, EU, EU-Länder, Europa, Belgien, Österreich, Deutschland, USA