18:53 18 Januar 2020
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    Der Kabinettsbeschluss ist gefallen: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll Geld für eine Studie zu Abtreibungen bekommen, und zwar ganze fünf Millionen Euro. Untersucht werden sollen die „seelischen Folgen“.

    Mit fünf Millionen Euro will er die seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen untersuchen lassen. Konkret soll das Bundesgesundheitsministerium für die Durchführung der Studie in den Haushaltsjahren 2020 bis 2023 jeweils 1,25 Millionen Euro zusätzlich erhalten.

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    Am Montag ist die entsprechende Entscheidung im Kabinett gefallen, berichtet „Bild am Sonntag“(BamS) unter Berufung auf Regierungskreise.

    Doch die Studie ist umstritten, auch innerhalb der Koalition.

    So hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post die Finanzspritze scharf kritisiert. Es sei „ein Skandal, für solchen Unsinn Millionen auszugeben“, sagte der Politiker gegenüber der „BamS“.

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    Tags:
    Kritik, Haushalt, Millionen, Studie, Abtreibung, Jens Spahn