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08:29 19 August 2019
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    Pistole (Symbolbild)

    Kopfschuss und Suizid in Wien: Nächste Beziehungstat erschüttert Österreich

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    Gesellschaft
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    In Wien-Meidling sind am Dienstagabend Schüsse gefallen. Ein Mann ist ums Leben gekommen, eine Frau hat lebensgefährliche Verletzungen erlitten, teilte die Landespolizeidirektion Wien am Mittwoch auf ihrer offiziellen Webseite mit.

    Es handelt sich demnach um eine so genannte Beziehungstat. Der 53-jährige mutmaßliche Täter, ein bosnischer Staatsbürger, gab auf offener Straße zwei Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe auf eine Frau (48) ab, mit der er offenbar seit Jahren liiert war. Danach verübte der Bosnier einen Selbstmordversuch.

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    Beide Personen wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter erlag noch in den Nachtstunden seinen schweren Verletzungen. Sein Opfer, Medienberichten zufolge eine Serbin, liegt im Koma mit einer Kopfwunde. Die 48-Jährige habe aber so gut wie keine Überlebenschancen, schreibt die Zeitung „Der Standard“ unter Berufung auf den Polizeisprecher Paul Eidenberger.

    Die Zahl der Morde in Österreich ist laut Medien seit Jahresbeginn angestiegen. In 40 Tagen wurden zehn Menschen ermordet, bei den meisten Fällen soll die Rede von Beziehungstaten sein. Die Werte „wie aus den 1980er-Jahren“ lassen einen neuen traurigen Rekord befürchten, schreibt das Portal OE24.

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    Tags:
    Wunden, Opfer, Beziehungen, Verletzung, Attacke, Angriff, Mann, Frau, Pistole, Suizid, Selbstmord, Schusswaffe, Schuss, Mord, Wien, Österreich