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    Blumen und Kränze für Kurt Eisner am Tatort, 2015

    100 Jahre Mord an Kurt Eisner: „Unsägliche Verdrängungsgeschichte der Demokratie“

    © Foto : W. Kastner
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    100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland (31)
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    Am 21. Februar 1919 wurde in München der erste Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Kurt Eisner, ermordet. Doch das Bundesland, das so stolz auf seinen Sonderstatus ist, hat nicht nur ein Problem mit den Gründen dafür. Es hadert auch mit der Erinnerung an seinen ersten Regierungschef nach Sturz des Königs am 7. November 1918.

    Der linke Sozialdemokrat Kurt Eisner hat im November 1918 die Revolution in München angeführt und machte so das bisherige Königreich Bayern zum Freistaat. Er hat den „Freien Volksstaat Bayern“ ausgerufen – die erste Republik auf deutschem Boden –, und gezeigt, wie Revolution möglich ist. Am Ende hat er das fast vier Monate später mit seinem Leben bezahlt, während später die bayrische Revolution blutig niedergeschlagen wurde.

    Der Historiker Bernhard Grau hat in einem Beitrag über Kurt Eisner in der November-Ausgabe des Geschichtsmagazins „Damals“ geschrieben. Der Historiker leitet das Bayrische Hauptstaatsarchiv und veröffentlichte 2001 eine Eisner-Biographie. In Magazin beschrieb er den Weg des Berliner Journalisten und Schriftstellers zum aktiven Sozialdemokraten in Bayern, der erst den Eintritt in den Krieg befürwortete und sich später zum aktiven Kriegsgegner wandelte. Eisner habe in München den Streik der Rüstungsarbeiter im Januar 1918 mitorganisiert und sei dafür verhaftet worden.

    Nur weil er Nachfolgekandidat der USPD für den ausscheidenden Reichstags- und Landtagskandidaten Georg von Vollmar war, kam Eisner wieder frei und agitierte sofort wieder gegen den Krieg und die dafür Verantwortlichen.

    Vom Journalist zum Revolutionär

    „Die Revolution in Bayern verlief anders als im übrigen Deutschland“, betonte der Historiker Sebastian Haffner in seinem 1969 veröffentlichten Buch „Die verratene Revolution“ über die Ereignisse 1918/19. „Anders als in Berlin fiel die Revolution in München nicht von Anfang an in die Hände ihrer Feinde; anders als im übrigen Reich war sie nicht das Werk führerloser Massen.“

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Als die Revolution nach Deutschland kam – Historiker Bollinger über November 1918<<<

    Ungeplant wurde Eisner am 7. November in München zum Anführer der Revolution in Bayern. Er habe es in der Folgezeit geschafft, als Ministerpräsident drei Monate lang die Situation in Bayern souverän zu beherrschen, so Haffner, „dank einer einzigartigen Mischung von Einfallsreichtum und Tatkraft, Idealismus und listenreicher Wendigkeit, witterndem Feingefühl und Härte im Nehmen“.

    Der erste Ministerpräsident des revolutionären Bayerns habe nicht im Alleingang gehandelt, betonte Wolfram Kastner im Sputnik-Gespräch in München. „Es war Hunger. Es war Not. Die Menschen waren mehr als kriegsmüde und hatten von diesem Krieg die Nase voll.“

    Den Menschen nahe

    Kastner lebt und arbeitet als Künstler in München. Er hat 1989 gemeinsam mit anderen Kunst- und Kulturschaffenden die Kurt-Eisner-Kulturstiftung gegründet, um gesellschaftspolitisch engagierte Kunst zu fördern. Die Stiftung beruft sich auf ein Anliegen Eisners: „Die Kunst kann nur gedeihen in vollkommener Freiheit. […] Der Künstler muss als Künstler Anarchist sein …“

    • Wolfram Kastner mit dem Bildnis von Kurt Eisner für die Bayrische Staatskanzlei
      Wolfram Kastner mit dem Bildnis von Kurt Eisner für die Bayrische Staatskanzlei
      © Foto : W. Kastner
    • Aktion 2017 für einen Kurt-Eisner-Platz im Zentrum Münchens
      Aktion 2017 für einen Kurt-Eisner-Platz im Zentrum Münchens
      © Foto : W. Kastner
    • Blumen und Kränze für Kurt Eisner am Tatort, 2015
      Blumen und Kränze für Kurt Eisner am Tatort, 2015
      © Foto : W. Kastner
    • Das Bodendenkmal für Eisner am Tatort in der Kardinal-Faulhaber-Straße Münchens
      Das Bodendenkmal für Eisner am Tatort in der Kardinal-Faulhaber-Straße Münchens
      © Sputnik / Tilo Gräser
    • Der historische Tatort in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße Münchens im Februar 2019, hinter dem Tagungshotel der Münchner Sicherheitskonferenz
      Der historische Tatort in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße Münchens im Februar 2019, hinter dem Tagungshotel der Münchner Sicherheitskonferenz
      © Sputnik / Tilo Gräser
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    © Foto : W. Kastner
    Wolfram Kastner mit dem Bildnis von Kurt Eisner für die Bayrische Staatskanzlei

    Als Journalist und Schriftsteller habe der spätere Ministerpräsident bereits eine Position bezogen, „die sehr nahe an den Nöten der Menschen war“, erklärte Kastner. Eisner sei ein Mensch gewesen, „der einen hohen ethischen, politischen und sozialen Anspruch hatte“. Zugleich habe er sich „nie als ein politischer Führer“ verstanden, „sondern als einer, der den Menschen zuhört, der auf ihre Nöte eingeht und der mit ihnen gemeinsam Perspektiven entwickelt“.

    „Er hat wohl auch den richtigen Ton gefunden“, nannte der Künstler einen der Gründe, warum der linke Sozialdemokrat später eher ungewollt zum Anführer der November-Revolution 1918 in Bayern wurde. Kastner schilderte die Vorgänge am 7. November 1918 in München. Die führten am Abend des Tages dazu, dass König Ludwig III. aus der Stadt floh und Eisner den „Freien Volksstaat Bayern“ ausrief. Das Geschehen vor rund 100 Jahren ist in dem Buch „Der kurze Frühling der Räterepublik“ von Simon Schaupp, einem „Tagebuch der bayrischen Revolution“ auf Grundlage von Zeitzeugen-Erinnerungen, nachzulesen.

    Die erste Republik in Deutschland

    Bayerns SPD-Chef Erhard Auer habe der königlichen Landesregierung zuvor versichert, die Massen unter Kontrolle zu haben – einschließlich Eisner. „Doch sie hatten sie nicht im Griff“, erinnerte Kastner. Viele Tausende zogen am 7. November 1918 nach einer großen Demonstration auf der Theresienwiese zu den Kasernen, gewannen die Soldaten für die Revolution und schufen so die erste Republik auf deutschem Boden.

    Der so am 8. November 1918 zum Ministerpräsident Erklärte habe „eine eigenartige Mittelstellung zwischen dem rechten und dem linken Flügel der Partei“, der USPD, eingenommen. Das schrieb der Historiker Arthur Rosenberg 1928 in seinem Buch über die Entstehung der Weimarer Republik. Eisner habe einen „hohen Begriff von der Demokratie gehabt“, sagte dazu Kastner im Gespräch. Die Gesellschaft solle von den Menschen, nicht von Führungsstrukturen bestimmt werden – „auch nicht durch eine Diktatur des Proletariats“.

    Der ermordete Ministerpräsident habe sich dafür eingesetzt, die in der Revolution entstandenen Arbeiter- und Soldaten-Räte als „Schule der Demokratie“ weiter zu entwickeln. Die Menschen sollten lernen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, gab Kastner Eisners Anspruch wieder. „Kein Obrigkeitsstaat, welcher Couleur auch immer“ – das sei das Ziel des linken Sozialdemokraten gewesen. Deshalb habe er gegenüber dem Modell Lenins und der russischen Bolschewiki „größte Vorbehalte“ gehabt.

    Auch die Bauern einbezogen

    „Mit Russland hatte er nichts im Sinn“, schrieb der Historiker Haffner über den bayrischen Revolutionär. Der habe aber nicht nur Bayern im Blick gehabt. Sein Ziel sei es gewesen, einen Diktatfrieden zu verhindern. Dafür habe er vor allen mit den USA Kontakt aufgenommen und den Bruch mit dem alten System deutlich zu machen versucht.

    Dem stimmte Kastner im Sputnik-Gespräch zu. Im Unterschied zu den Revolutionären in der Reichshauptstadt habe Eisner von vornherein die verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte und Gruppen eingebunden, selbst seinen Gegner Auer von der MSPD. Er habe auch die Organisation der Bauern einbezogen, was in dem Agrarstaat Bayern sehr wichtig gewesen sei. Die politisch aktiven Künstler seien ebenso einbezogen worden.

    Kastner betonte, dass der Revolutionär einen demokratischen Prozess einleiten wollte – „nicht mit einer Hauruck-Aktion sagen: Aus der Monarchie machen wir jetzt eine Demokratie. Das funktioniert ja nicht. Das hat auch nach `45 nicht funktioniert.“ Die Idee des ersten bayrischen Ministerpräsidenten sei es gewesen, die Räte als Kontrollinstanz des parlamentarischen Systems beizubehalten.

    „Das bräuchten wir heute auch sehr“, meinte Kastner mit Blick darauf, „wie heute Hinterzimmer- und Geheim-Demokratie gemacht wird“. Es werde „von der Bürgerbeteiligung gefaselt, aber da facto passiert sie nicht“.

    Systematische Hetze gegen Eisner

    Bei der bayrischen Landtagswahl am 12. Januar 1919 bekam Eisners USPD gar nur „ganze drei der hundertachtzig Landtagssitze“. Die Mehrheit war dagegen bürgerlich-katholisch – „wie im katholischen Bayern nicht anders zu erwarten“, wie der Historiker Haffner feststellte. Die Bayrische Volkspartei (BVP), Vorläuferin der heutigen CSU, wurde stärkste Kraft im Parlament in München.

    „Es gab eine systematische Hetze gegen ihn“, schilderte Kastner die damalige gesellschaftliche Stimmung. „Von allen Kanzeln Bayerns wurden bischöfliche Hetzpredigten verkündet, bis dahin, dass er das jüdische Kapital vertrete, und sonstiger Irrsinn. Die Macht über die Köpfe in einem katholischen Agrarstaat, wie Bayern einer war fatal. Die gesamte Presse hat gegen ihn gehetzt.“

    Das gehöre zu den Ursachen für das Wahlergebnis. Es habe aber Gebiete in Bayern gegeben, in denen es eindeutige Unterstützung für die Politik des Ministerpräsidenten gegeben habe, so in Hof und in Aschaffenburg. In der Kommunalwahl in München im Juni 1919 sei die USPD immerhin stärkste Partei im Stadtrat geworden – mit 16 von 50 Sitzen (BVP: 15; MSPD: 10).

    Anerkennung für den Mörder

    Als der Ministerpräsident am 21. Februar 1919 ermordet wurde, war er auf dem Weg zum Landtag. Dort wollte er, auch aufgrund des Wahlergebnisses, seinen Rücktritt verkünden. Der Attentäter Anton Graf von Arco auf Valley schoss den Berichten zufolge in der Promenadegasse von hinten auf Eisner.

    Die Straße mit dem Tatort wurde später umbenannt und heißt heute Kardinal-Faulhaber-Straße – der Namensgeber Kardinal Michael von Faulhaber, seit 1917 Erzbischof in München, lobte bezeichnenderweise Adolf Hitler und galt als Gegner Eisners. Auf dem Portal stadtgeschichte-muenchen.de heißt es zum 10. Juli 1934, dass er sogar den Eisner-Mörder traute: „Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen.“

    Bei dem Mörder von Eisner habe es sich zwar allen Informationen nach um einen Attentäter gehandelt. Aber die Stimmung für die Tat sei „systematisch vorbereitet“ worden, so der Künstler. „Es gab ja mehrere Attentate. Es gab eine systematische Hetze.“ Die sei von der MSPD, anderen politischen Kräften sowie von der Kirche gekommen.

    Parallelen zum Mord an Luxemburg und Liebknecht

    „Dieser Mord wurde atmosphärisch und propagandistisch von den Rechtsextremisten, von den Militaristen, von den Katholiken und Antisemiten systematisch vorbereitet. Einer führt’s halt aus.“ Kastner bestätigte die Parallelen zum Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 in Berlin. „Das ist auf der gleichen Ebene.“

    „Die Schüsse vom 21. Februar machten der Revolution in Bayern kein Ende, sondern setzten eine neue in Gang“, schrieb der Historiker Wolfgang Malanowski in seinem 1969 veröffentlichten Buch „November-Revolution 1918 – Die Rolle der SPD“. In der hätten aber „die von Sozialdemokraten und Bürgerlichen gefürchteten Linksradikalen erneut bewiesen, wie schwach und hilflos sie in Wirklichkeit waren“.

    Eine der Folgen war die Anfang April 1919 erstmals ausgerufene Münchner Räterepublik. Daraufhin marschierten Anfang Mai auf Berliner Befehl der von der SPD-geführten Regierung Freikorps in Bayern ein. „Und nun folgte ein ‚weißer Schrecken‘, wie ihn noch keine deutsche Stadt, auch Berlin im März nicht, erlebt hatte“, beschrieb der Historiker Haffner das weitere Geschehen. „In diesem weißen Terror in München fällt ein unverkennbarer Zug von Sadismus auf.“

    Bayerns Schwierigkeiten mit Eisner

    Es könne nur spekuliert, ob das so gekommen wäre, wenn Eisner am Leben geblieben wäre, meinte Künstler Kastner auf eine entsprechende Frage. Der Ministerpräsident sei zumindest eine populäre Integrationsfigur gewesen und habe eine größere Akzeptanz gehabt als jene, die später die Räterepublik ausriefen. „Ich gehe davon aus, dass es anders gelaufen wäre“, sagte Kastner. „Aber es hätte Zeit für die weitere Entwicklung gebraucht.“

    Den Umgang des Freistaates Bayern mit seinem ersten Ministerpräsidenten bezeichnete der Künstler als „lange, furchtbare Geschichte.“ Er engagiert sich seit Jahrzehnten für die Erinnerung an den vor 100 Jahren ermordeten Eisner. Es handele sich um eine „unsägliche Verdrängungsgeschichte der Demokratie“.

    „Wenn man in diesem Land in der Demokratie angekommen wäre, dann wäre man stolz darauf und hätte wie in anderen Ländern den Begründer der Demokratie verehrt. Hier hat man ihn verschwiegen, hat ihn denunziert. Man hat unsägliche Lügen über ihn verbreitet.“

    Die Faschisten hätten die Gedenktafel für Eisner im Münchner Gewerkschaftshaus ebenso zerstört wie sein Grab und einen Sohn Eisners, Hans Kurt, im KZ Buchenwald ermordet sowie seine Familie verfolgt. Die MSPD habe zuvor gezeigt, was sie von der Tat hielt: Ihr bayrischer Landeschef Auer, der am 21. Februar 1919 Opfer eines Rache-Attentats wurde, habe dem Eisner-Mörder Arcor Blumen ins Gefängnis geschickt, so Kastner. Nach 1945 habe es keinerlei Wiedergutmachung oder Entschädigung gegeben.

    Keine Entschuldigung von Münchner SPD

    Der Künstler schilderte verschiedene erfolglose Versuche, ein würdiges Denkmal für den vor 100 Jahren Ermordeten in München zu errichten. Die nach Eisner benannte Straße liege weitab vom Zentrum, im Stadtteil Neuperlach. Die CSU habe sogar jahrelang erklärt, es müsse auf die Witwe des Mörders Rücksicht genommen werden. Deshalb könne für den Kommunisten Eisner kein Denkmal errichtet werden.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Historiker Wette: Novemberrevolution 1918 auch ohne Elitenwechsel erfolgreich<<<

    „So finster – ich würde sagen: schwarzbraun – war das Denken, und ist es zum Teil heute noch“, schätzte Kastner es ein. Die seit Jahrzehnten regierende Münchner SPD habe „ihre eigene fatale Geschichte dabei nicht richtig reflektiert. Heute versuchen sie ein bisschen, Eisner für sich zu vereinnahmen. Aber für ihr Bekämpfen seiner demokratischen Ziele haben sie sich noch nicht einmal entschuldigt. Sie müssten sich mal dafür entschuldigen.“

    Einzelne Sozialdemokraten, die den Ministerpräsidenten ehren wollten, seien immer gescheitert – „sowohl an der SPD als auch an der CSU“. So habe er mit anderen gemeinsam Horst Seehofer in dessen Zeit als bayrischer Ministerpräsident ein Porträt von dessen ersten Amtsvorgänger Eisner übergeben. Das Bild sei aber nie in der Staatskanzlei aufgehängt worden – weil nur Ministerpräsidenten nach 1945 in der Ahnenreihe gezeigt würden, sei offiziell erklärt worden.

    Kein Platz für Eisner

    Der SPD in München sei mehrmals vorgeschlagen worden, einen zentralen Ort hinter dem Rathaus der bayrischen Landeshauptstadt nach dem Begründer des Freistaates zu benennen. Das sei bis heute mit formalen Argumenten abgelehnt worden. Auch die lebenden Enkel Eisners seien bis heute nicht zum Gedenken eingeladen worden.

    Weder die Regierung Bayerns noch die der Stadt München hätten jemals an einem Jahrestag des Mordes an dem ersten Ministerpräsidenten einen Kranz zum Gedenken am Tatort niedergelegt – „bis heute nicht“. Das könne vielleicht zum 100. Jahrestag am Donnerstag anders sein. „Es ist einfach eine fatale Geschichte“, sagte der Künstler dazu, der versprach, nicht aufzugeben und an Eisner weiter zu erinnern.

    Kastner berichtete von einer Ausstellung über den Ermordeten in der Rathaus-Galerie im November 2018. Es gebe eine Postkartenaktion, mit der Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) aufgefordert wird, einem Kurt-Eisner-Platz zuzustimmen. Am Donnerstag werde die Kurt-Eisner-Kulturstiftung zu einer Veranstaltung einladen, um an den Namensgeber zu erinnern und nach vorn zu schauen. Der Kabarettist Max Uthoff, bekannt unter anderem aus der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ werde dort auch sprechen.

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    Themen:
    100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland (31)
    Tags:
    Sozialdemokraten, Revolutionär, Mord, Demonstration, Kunst, Geschichte, Jahrestag, Revolution, Novemberrevolution 1918, CSU, SPD, Kurt Eisner, Karl Liebknecht, Adolf Hitler, Wladimir Lenin, München, Bayern, Deutschland, USA, Russland