14:12 28 Februar 2020
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    Am Samstag wird in der deutschen Hauptstadt gegen die EU-Urheberrechtsreform und insbesondere gegen den umstrittenen Artikel 13 demonstriert.

    Zur Kundgebung rief das Bündnis „Berlin gegen 13“ auf. Laut seiner Webseite soll die Demonstration am Axel-Springer-Hochhaus beginnen, am Justizministerium vorbeiziehen und an der Vertretung der EU-Kommission nahe dem Brandenburger Tor enden.

    ​​Der Artikel 13 der EU-Urheberrechtreform sieht die Einführung von Uploadfiltern vor, die bereits beim Hochladen von Inhalten sicherstellen sollten, dass das Urheberrecht nicht verletzt wird.

    ​​​„Berlin gegen 13“ erklärt, warum dieser Schritt für das freie Netz gefährlich sowie für Urheberinnen und Urheber unprofitabel sei.

    „Das Leistungsschutzrecht in Artikel 11 soll vor allem Verlagen neue Einnahmen sichern. Artikel 12 benachteiligt Autoren, Kreative und andere Urheber. Und die Uploadfilter in Artikel 13, gegen die wir am 2. März 2019 auf die Straße gehen, schützen nicht etwa die eigentlichen Urheberinnen und Urheber, sondern sie behindern ihre Arbeit.“

    Eine weitere Liste von Gründen, sich gegen die Reform einzusetzen, führte das Bündnis auf seiner Seite an.

    ​Für den 23. März sind Demonstrationen gegen Uploadfilter europaweit geplant.

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    Tags:
    Artikel 13, Urheberrecht, Reform, Demonstrationen, Proteste, Berlin, Deutschland