14:18 01 Dezember 2020
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    Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat die Verweigerung von Akkreditierungen für Korrespondenten in der Türkei scharf kritisiert, wie der „Tagesspiegel” am Sonntag mitteilt.

    Laut dem DJV Sprecher Hendrick Zörner ist die „willkürliche Verweigerung” von Akkreditierungen für Korrespondenten in der Türkei „pure Schikane”. Die islamisch-konservative Regierungspartei AKP wolle offenbar kritische Berichterstattung verhindern, denn eine nachvollziehbare Begründung für die Verweigerungen gebe es nicht, hieß es.

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    „Wir fordern, dass die Journalisten unverzüglich ihre Presseausweise erhalten und die Pressefreiheit nicht weiter eingeschränkt wird”, zitiert der „Tagesspiegel” Zörner.

    Zuvor war berichtet worden, dass die Türkei am Freitag die Verlängerung der Akkreditierung des ZDF-Studioleiters in Istanbul, Jörg Brase, und des Korrespondenten Thomas Seibert ohne Begründung verweigert hatte. Das Auswärtige Amt legte gegen diese Entscheidung von Ankara bereits Protest ein. Dem Ministerium zufolge protestierte der Staatssekretär, Andreas Michaelis, diesbezüglich in einem Telefonat mit dem türkischen Botschafter in Berlin „nachdrücklich gegen die Entscheidung der türkischen Behörden” und forderte eine Rücknahme des Beschlusses.

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    Tags:
    Akkreditierung, Journalisten, Deutscher Journalisten-Verband DJV, Türkei, Deutschland