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20:59 18 August 2019
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    Einigung im Tarifstreit um öffentlichen Dienst

    CC BY-SA 2.0 / Gunnar Wrobel / Money
    Gesellschaft
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    Die rund eine Million Beschäftigten im öffentlichen Dienst erhalten in den kommenden 33 Monaten acht Prozent mehr Geld. Auf einen entsprechenden Tarifabschluss einigten sich die Gewerkschaften Verdi und die dbb-Tarifunion mit der Tarifgemeinschaft der Länder in der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam.

    „Das ist das beste Ergebnis im Länderbereich seit vielen Jahren”, zitiert die Agentur Reuters den Verdi-Chef Frank Bsirske. Der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz sprach aus Sicht der Arbeitgeber von einem fairen Tarifabschluss.

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    Die rund eine Million Beschäftigten im öffentlichen Dienst erhalten in den kommenden 33 Monaten acht Prozent mehr Geld, wie die Agentur Reuters am Sonntag meldet. Demnach sieht die Vereinbarung eine dreistufige Erhöhung vor: Rückwirkend zum 1. Januar 2019 erhalten die Beschäftigten zunächst 3,2 Prozent mehr Geld, in einer zweiten Stufe sind es ab Januar 2020 weitere 3,2 Prozent mehr und ab dem 1. Januar 2021 erfolgt eine dritte Erhöhung um 1,4 Prozent. Zudem einigten sich die Tarifparteien auf Verbesserungen etwa für Pflegekräfte.

    Das Ergebnis soll auch auf rund 2,3 Millionen Beamte und Pensionäre übertragen werden. Die Gewerkschaften hatten eine Lohnerhöhung um sechs Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr gefordert, mindestens aber 200 Euro.

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    Zuvor war berichtet worden, dass die Gewerkschaften in Deutschland mehrere Aktionen durchgeführt hatten, um ihre Forderungen in der Tarifrunde für Beschäftigte im öffentlichen Dienst zu bekräftigen. Die Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmervertretungen und den Bundesländern begannen Mitte Januar und blieben bisher ohne Ergebnis.

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    Tags:
    Tarifstreit, Verhandlungen, Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, Potsdam, Deutschland