04:23 20 April 2019
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    Ein Mann in dem Kaspersky Lab-Büro in Moskau (Archiv)

    Kaspersky Lab: Das Personal macht die Politik mit ASAP

    © Sputnik / Kirill Kallinikow
    Gesellschaft
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    Natalia Pawlowa
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    Die Chefs von sowohl großen als auch von kleinen Unternehmen wurden bestimmt einmal mit einer Situation konfrontiert, dass Leichtgläubigkeit und Fahrlässigkeit des Personals Datenlecks verursachen. Kaspersky Lab weiß, was man dagegen tun kann. Neue Online-Plattform für Cyber-Sicherheitsfähigkeiten startet am 2. April 2019.

    Der Mensch ist das schwächste Glied im Datenschutzsystem einer Organisation. Nach Angaben von Kaspersky Lab betrachten weltweit 52 Prozent der Firmen ihre Mitarbeiter als die größte Gefahr für die Unternehmenssicherheit, denn ihre Handlungen können die Unternehmensdaten kompromittieren. Die digitale Kompetenz des Personals ist im Hinblick auf die zunehmenden Cyberangriffe ein Muss geworden. Aber nicht alle Mitarbeiter wollen lernen, und wenn sie doch ein Schulungsprogramm zur Informationssicherheit absolvieren, vergessen sie es gleich darauf wieder.

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    Der Markt für Cyber-Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter hat 2018 nach Angaben von Ratingagenturen über eine halbe Milliarde US-Dollar  ausgemacht, so Kaspersky Lab. Dieser meistgefragte Markt lege jährlich um 50 Prozent zu und werde bald laut Prognosen zehn Milliarden US-Dollar betragen. Die bisher angewandten Schulungsprogramme waren trotz des hohen Kostenaufwands praktisch unwirksam, nach dem Prinzip “zu einem Ohr hinein, zum anderen wieder heraus”. Kaspersky Lab hat nach der Ursache gesucht und ein Verfahren ausgearbeitet, das auf dem Motto “Übung macht den Meister” basiert.

    “Unsere neue Sicherheitsplattform Kaspersky ASAP ist ein effektives Online-Tool, das den Mitarbeitern vermittelt, wie man sicherere Entscheidungen auch in bisher unbekannten Situationen trifft. Außerdem ist es einstell- und bedienfreundlich, was auch die Arbeit des Managers, der für die Cyber-Sicherheitsschulung zuständig ist, komfortabler und effizienter macht”, erläuterte Wjatscheslaw Barilin, Leiter von Kaspersky Cybersecurity Awareness, gegenüber Sputnik.

    In jedem System, einschließlich Cyber-Sicherheit, ist der Mensch das schwächste Glied. Mehr als 80 Prozent aller Cybersicherheitsvorfälle entstehen durch menschliche Fehler. Jeder von uns hat mindestens einmal im Leben sein Passwort einem Freund, Kollegen oder Verwandten mitgeteilt. Einige Menschen speichern ihre Arbeitsinformationen auf privaten Datenträgern. Und nur wenige wissen noch, was sie alles in der Cloud in den letzten paar Jahren gespeichert haben. Wir sind alle Teilnehmer am “digitalen Straßenverkehr”, wo kein Führerschein erforderlich ist. Allerdings ist das Internet nicht weniger gefährlich, als ein fahrendes Auto auf der Straße, und zieht nicht weniger Verluste nach sich.

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    “Wenn wir die Vorfälle analysieren, mit denen wir es zu tun hatten, so war die Hälfte davon technisch bedingt. Mit Hilfe der neuen Sicherheitsplattform Kaspersky ASAP wird es möglich sein, der zweiten Hälfte der Vorfälle vorzubeugen, wenn die Mitarbeiter das Schulungsprogramm absolvieren. Die Vorfälle der letzten Jahre sind Ransomware-Attacken, die Firmennetzwerke durch schwache Passwörter und die Leichtgläubigkeit der Mitarbeiter, die auf Bitte von Verbrechern das Antiviren-Programm eigenhändig deaktiviert haben, angreifen. Es handelt sich um Massenseuchen”, sagte Sergej Golowanow, führender Experte für Antiviren-Schutz bei Kaspersky Lab, im Gespräch mit Sputnik.

    Seinen Worten zufolge gilt Skandinavien heutzutage als die sicherste Region. Vor zehn Jahren sei das Japan gewesen. Zu den gefährlichsten Regionen des Planeten zählen Asien und Lateinamerika. Russland liege bei Web-Infektionen prozentual in der Mitte. Die Hauptprobleme Europas seien mit Finanzraub verbunden. In Großbritannien z.B. seien Sicherheitsexperten Malware-Attacken ausgesetzt, die Finanzmittel rauben.

    Mehr über Kaspersky ASAP erfahren Sie unter https://k-asap.com/de/

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    Tags:
    Personal, Sicherheit, Kaspersky Lab, Russland