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12:50 17 August 2019
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    Unterlagen der Ermittler im Fall einer deutschen Islamistin (Archivbild)

    Gefährderin nach Rückkehr aus Syrien in Haft – Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft

    © AFP 2019 / Pool / Federico Gambarini
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    Eine als Gefährderin eingestufte Frau ist unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus Syrien von den deutschen Behörden wegen Kindesentziehung in Haft genommen worden, wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Freitag mitteilte.

    Demnach ist die Frau am Donnerstag am Stuttgarter Flughafen mit ihren drei Kindern gelandet und wegen des Vorwurfs der schweren Kindesentziehung nach ihrer Ankunft aufgegriffen worden, so DPA unter Verwei auf einen Sprecher der zuständigen Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft.

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    Die 32-jährige Deutsche ist demnach im Herbst 2015 mit ihren drei Kindern gegen den Willen des Vaters nach Syrien gegangen. Eines der Kinder sei im Ausland gestorben, die Frau habe dort ein weiteres Kind bekommen. Sie wird seit mindestens 2017 als Gefährderin eingestuft.

    Bei der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft ist die Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen angesiedelt.

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    Zuvor war berichtet worden, dass die Bundesregierung mehrere Kinder inhaftierter Anhänger der IS*-Terrormiliz aus dem Irak nach Deutschland geholt hatte. Es handle sich um eine hohe einstellige Zahl von Minderjährigen, hieß es dazu aus dem Auswärtigen Amt auf Anfrage von DPA. Sie seien zu Verwandten in Deutschland gebracht worden. Den Angaben zufolge sitzen derzeit noch acht Deutsche in irakischer Haft, nachdem sie dort als Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat verurteilt worden waren.

    *IS, „Islamischer Staat”, auch Daesh — Terrororganisation, in Russland verboten.

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