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15:48 20 August 2019
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    Asylum (Symbolbild)

    Zahl der Ausländer in Deutschland nimmt zu

    CC0 / Geralt / pixabay
    Gesellschaft
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    Der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Deutschland ist weiter gewachsen. Ende vergangenen Jahres lebten rund 10,9 Millionen Ausländer im Land, berichtet die dpa mit Verweis auf das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das war per Saldo ein Zuwachs von 2,7 Prozent (292.000).

    Gleichzeitig soll die Zahl der Abwanderer auch fast so hoch gewesen sein wie die der Zuwanderer. So sollen den 1,303 Millionen Neuankömmlingen im Ausländerzentralregister 1,012 Millionen Abwanderer gegenüberstehen. Die Gesamtbevölkerung betrage 82,979 Millionen Menschen in Deutschland (Stichtag: 30.9.2018).

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    Erneut stark zugenommen hat im vergangenen Jahr die Zuwanderung von Menschen mit einer Arbeitserlaubnis aus Staaten außerhalb der EU. Bis zum Jahresende 2018 kamen insgesamt 266.000 Menschen als sogenannte Erwerbsmigranten. Im Vorjahr sind in dieser Kategorie 217.000 Menschen verzeichnet worden.

    Somit war es im dritten Jahr in Folge ein Zuwachs von mehr als 20 Prozent. Zu den Hauptherkunftsländern zählten Indien (12 Prozent), China (9 Prozent), Bosnien und Herzegowina (8 Prozent) sowie die USA (7 Prozent).

    Diese Menschen waren im Durchschnitt 35 Jahre alt, die meisten waren Männer (68 Prozent). In mehr als 83 Prozent der Fälle hatten sie eine befristete Aufenthaltserlaubnis.

    17 Prozent durften sich unbefristet in Deutschland niederlassen.

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    Tags:
    Anteil, Bevölkerung, Migranten, Deutschland