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    Feuer (Symbolbild)

    Bangladesch: Schülerin meldet sexuelle Belästigung – und wird lebendig verbrannt

    CC BY 2.0 / Orin Zebest / Shoes get Shinier
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    Eine 19-jährige Schülerin ist in Bangladesch in Brand gesteckt und dabei tödlich verletzt worden, nachdem sie ihrem Schulleiter sexuelle Belästigung vorgeworfen hatte. Das berichtet der britische Fernsehsender BBC am Donnerstag.

    Demzufolge handelt es sich um Nusrat Jahan Rafi, die eine Schule für islamische Wissenschaften in der Stadt Feni 160 Kilometer südlich der Hauptstadt des Landes, Dhaka, besuchte. Die junge Frau sagte aus, dass der Schulleiter sie am 27. März in sein Büro gebeten habe. Mehrere Male habe er sie unangemessen angefasst, woraufhin sie aus dem Büro gerannt sei.

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    Die 19-Jährige machte laut dem Sender noch am selben Tag eine Aussage bei der Polizei. Ein Beamter sagte Nusrat, dass der Vorfall „keine große Sache“ sei, und machte ein Video von der jungen Frau. Die Aufnahmen wurden geleakt und von lokalen Medien veröffentlicht.

    Der Schulleiter wurde festgenommen, so BBC. Mehrere Menschen protestieren auf der Straße für seine Freilassung. Nusrat soll laut ihrer Familie Todesdrohungen ausgesetzt gewesen sein. Sie solle ihre Vorwürfe fallen lassen.

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    Am 6. April, elf Tage nach der mutmaßlichen Belästigung, ging die 19-Jährige für eine Abschlussprüfung in ihre Schule. Ihr Bruder wollte sie dem Sender zufolge begleiten, doch ihm wurde der Zutritt zu dem Gelände nicht erlaubt.

    Eine andere Schülerin soll Nusrat unter einem Vorwand auf das Schuldach gelockt haben. Dort wurde sie von vier oder fünf Personen in Burkas umzingelt. Sie forderten die 19-Jährige auf, ihre Anschuldigungen zurückzunehmen. Als sie sich widersetzte, wurde die junge Frau laut BBC mit Kerosin überschüttet und angezündet.

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    Chanel #VII aus der Serie Al-Kouture
    © Foto : Contemporary Muslim Fashions/Jenkins Johnson Gallery/Al-Badry, Wesaam
    Die Verbrennungen bedeckten 80 Prozent von Nusrats Körperoberfläche. Sie starb am 10. April. Vor ihrem Tod konnte sie einige der Täter als ihre Kommilitonen identifizieren.

    Die Polizei nahm 15 Menschen fest, von denen sieben an der Ermordung beteiligt waren, so der Sender. Unter den Festgenommenen sind zwei Schüler, die Proteste zur Unterstützung des Schulleiters organisiert hatten. Der Schulleiter bleibt in Untersuchungshaft. Der Polizist, der Nusrat während ihrer Aussage gefilmt hatte, wurde in eine andere Abteilung versetzt.

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    Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch entscheiden sich Opfer von sexueller Belästigung in Bangladesch häufig dagegen, Anzeige zu erstatten, da sie in Krankenhäusern und in Polizeiwachen selbst beschuldigt und gedemütigt werden können.

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    Polizei, Menschenrechte, Bürgerrechte, Rechte, Inhaftierte, Verhaftung, Haftstrafe, U-Haft, Haft, Brand, Verbrennung, Überfall, Attacke, Angriff, Muslime, Schülerin, Schule, Vergewaltigungsgefahr, Vergewaltigung, vergewaltigte, Frauenrechte, Frau, Bangladesch, Bangladesh