12:21 29 November 2020
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    Nach dem Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira, das 29 Tote forderte, soll ein „MedEvac“-Flugzeug der Bundeswehr den Großteil der überlebenden deutschen Urlauber am Samstag nach Deutschland zurückbringen. Der Airbus ist bereits nach Madeira gestartet, meldet der Bayerische Rundfunk.

    Demnach hatte das Krankenhaus geraten, die Verletzten erst jetzt auszufliegen.

    „Der Airbus A310 der Flugbereitschaft hob um 00:06 Uhr in der AirMedEvac-Konfiguration ab, also ausgerüstet für den Transport von Verletzten. Die geplante Flugzeit beträgt drei Stunden und 15 Minuten“, erklärte der Bayerische Rundfunk.

    Der Rückflug nach Deutschland werde um die Mittagszeit erwartet, hieß es.

    Insgesamt wurden zwei Tage nach dem Unfall noch 16 der 28 Verletzten im Krankenhaus von Funchal behandelt, darunter 14 Deutsche.

    Laut portugiesischen Medienberichten sollten bis zu dreizehn verletzte Deutsche zurückgebracht werden.  Mindestens eine Person sei bereits ausgeflogen worden. Das Auswärtige Amt wollte diese Berichte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk nicht kommentieren.

    >>>Mehr zum Thema: Zahl der Toten nach Busunglück gestiegen: Trauer aufMadeira – FOTOs und VIDEOs<<<

    In der Stadt Canico auf der Insel Madeira war es am Mittwoch zu einem schweren Unglück gekommen: Ein Touristenbus mit Dutzenden deutschen Staatsangehörigen kam von der Straße ab und überschlug sich. Bei den Toten soll es sich der Zeitung „Observador” zufolge um elf Männer und 18 Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren handeln.

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    Tags:
    Verletzte, Airbus, Bundeswehr, Evakuierung, Busunglück, Madeira, Deutschland