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    Surfing auf der Halbinsel Kamtschatka, Russland (Archiv)

    „Russland von oben“: Deutscher Regisseur zeigt ein anderes Russland

    © Sputnik / Alexej Filippow
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    Sascha Konkina
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    „Russland von oben“ – so heißt der neue Film des deutschen Regisseurs Freddie Röckenhaus. In fünf Folgen zeigt der Dortmunder Filmemacher Landschaftsaufnahmen des größten Landes der Welt aus der Vogelperspektive. Im April hat die russische Premiere stattgefunden – Sputnik war dabei.

    Mit dem Film „Russland von oben“ eröffnete man das Internationale Dokumentarfilmfestival „Doker“ in Moskau. Elf Zeitzonen, neun Monate Drehzeit, 7.000 Kilometer Reiseentfernung – so entstanden die atemberaubenden Bilder vom zugefrorenen Baikalsee, von den wilden Steppen Kalmückiens, von riesigen Altaigebirgen, grünen Baumteppichen der Taiga und rauchenden Vulkanen auf der Halbinsel Kamtschatka.

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    Sputnik sprach mit dem Regisseur und erfuhr, warum er nach der preisgekrönten TV-Reihe „Deutschland von oben“ gerade Russland einfing und was für ihn die russische Seele bedeutet.

    „Politik ist wichtig, was die Regierung macht, ist wichtig, was die Opposition sagt oder sagen möchte, ist wichtig, aber wir wollten einfach mal zeigen, das ist ein wunderschönes Land. Es ist egal, wie sich die Regierungen miteinander unterhalten, es ist doch ein wunderschönes Land! Die Menschen sind die Menschen, die Landschaft ist die Landschaft“, so Röckenhaus. „Ganz viele Zuschauer haben sich später auf Instagram, Facebook gemeldet: ‚Endlich mal Russland ohne Politik!‘“

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    Tags:
    Freddie Röckenhaus, Premiere, Russland, Regisseur, Film, Doku, Deutschland