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    Muslimische Frau in einem Kopftuch (Symbolbild)

    Kopftuch-Konferenz: Uni Frankfurt verteidigt Professorin gegen Rassismus-Vorwürfe

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    Die Frankfurter Goethe-Universität hat die Islamforscherin Susanne Schröter vor Rassismus-Vorwürfen verteidigt. Hintergrund war eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“.

    Die Konferenz zum Thema Kopftuch soll am 8. Mai stattfinden.

    Uni-Präsidentin Birgitta Wolff nahm laut der DPA die Islamforscherin am Freitag in Schutz: Konferenzen mit unterschiedlichen Stimmen zu veranstalten sei ausdrücklich Teil ihrer Aufgaben.

    Zuvor war auf Instagram mit dem Slogan „Schroeter_raus“ die Entlassung der Ethnologin und Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam gefordert worden.

    Die Forderung wurde in dem mittlerweile nicht mehr zugänglichen Instagram-Account einer anonymen Gruppe „Uni gegen AMR – Kein Platz für Anti-Muslimischen Rassismus“ veröffentlicht.

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    Äußerungen wie „Schroeter_raus“ stünden außerhalb jeglichen demokratischen Diskurses und seien inakzeptabel, so die Uni-Präsidentin. Das Büro der Wissenschaftlerin suche momentan nach den Verantwortlichen.

    „Wir wissen nicht, wer dahintersteckt“, wird Büroleiter und Forschungskoordinator Oliver Bertrand zitiert. Man gehe aber davon aus, dass es Studenten der Uni Frankfurt seien.

    Die kritisierte Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der hessischen Landesregierung werde auf alle Fälle stattfinden.

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