Widgets Magazine
04:27 24 Juli 2019
SNA Radio
    Euro-Scheine (Symbolbild)

    Knallhartes Urteil: Mutter muss Vater 25.000 € Alimente zurückzahlen

    © Sputnik / Witalij Timkiw
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    342673

    Der Abend in der Bar versprach nichts Böses, doch er brachte einen Stein ins Rollen, der für eine Frau richtig teuer wurde. Ihr Ex-Mann erfuhr nämlich, dass er nicht der biologische Vater „seines“ Kindes ist – und das nach Jahrzehnten von Alimenten-Zahlungen.

    Der Anfang dieser Geschichte erzählt sich eher wie eine typische nicht gehaltene Ehe. Mann und Frau heirateten in den achtziger Jahren in der österreichischen Steiermark, doch die Liebe hielt nicht ewig und sie ließen sich scheiden. Nach der Scheidung zahlte der Mann Alimente, und zwar freiwillig und ohne jeden Widerspruch.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: In der DDR als Frau geschieden? Pech gehabt! – Bundestag lehnt Rentenangleichung ab<<<

    Kein Wunder, er wollte ja „sein“ Kind weiterhin gut versorgen. Auch die Mutter ging davon aus, dass der Mann der biologische Vater war. Doch als das Kind schon erwachsen war, flog plötzlich Unglaubliches auf.

    Bei einer Plauderei in fröhlicher Wirtshausrunde erfuhr der Mann dann plötzlich nach 30 Jahren, dass er nicht der Vater sei. Eine Freundin seiner Ex erzählte, dass das Kind möglicherweise doch nicht von ihm sein könnte. Der böse Verdacht konnte später auch durch ein Gerichtsverfahren bestätigt werden.

    Der Mann reichte eine Klage ein, schließlich hatte er über einen Zeitraum von fast 20 Jahren insgesamt 25.000 Euro Alimente gezahlt. Diese wollte er nun zurück haben. Als die Frau sich weigerte, nicht zuletzt weil sie selbst davon überzeugt war, dass er der Vater des Kindes war, zog der Mann bis vor das Höchstgericht und dieses hat nun entschieden: die Mutter muss Alimente, die ihr Ex über Jahrzehnte gezahlt hat, zurücküberweisen – und zwar für die gesamten 20 Jahre.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Sklaven auf Bestellung: Gesetzlicher Sozialbetrug ohne Medien-Echo<<<

    Das Kind war wohl bei einem Seitensprung „produziert“ worden, den die Frau selbst längt vergessen und ihm auch überhaupt keine Bedeutung mehr beigemessen hatte.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Gerichtsbeschluss, Seitensprung, Kind, Frau, Mann, Alimente, Scheidung