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11:28 20 August 2019
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    ein Kind (Symbolbild)

    Erste Anklage im Fall Lügde umfasst 300 Missbrauchsfälle – Zeitung

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    Gesellschaft
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    Laut einer Meldung der „Rheinischen Post” handelt es sich bei der ersten Anklage im Fall Lügde um knapp 300 Taten, darunter 230 schwere Missbrauchsfälle.

    Wie die Zeitung aus Justizkreisen erfuhr, finden sich in der ersten Anklage im Missbrauchsfall von Lügde 21 Geschädigte. Dabei waren viele Opfer mehrfach misshandelt worden, was die Gesamtzahl der Fälle auf rund 300 trieb.

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    Kern der Anklage bilden Aussagen der missbrauchten Kinder und Jugendlichen, die sie bei den Vernehmungen gemacht hatten. 

    Das Landgericht Detmold erklärte auf Anfrage der „Rheinischen Post”, es äußere sich nicht zu den Details der Anklage. Am Vormittag hatte das Gericht allerdings bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft Detmold gegen zwei Beschuldigte Anklage erhoben hat. 

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    Ende 2018 hatte die Polizei drei Männer im Kreis Lippe festgenommen. Sie stehen unter Verdacht, mehrere Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren auf dem Campingplatz in Lügde missbraucht und gefilmt zu haben. Wie das „Westfalen-Blatt” am Montag berichtete, sollen mehrere minderjährige Opfer gezwungen worden sein, an anderen Kindern sexuelle Handlungen vorzunehmen. Die Verdächtigen sind ein 56-Jähriger aus Lügde, ein 33-Jähriger aus Steinheim bei Höxter und ein 49-Jähriger aus Stade in Niedersachsen.

    Der „Rheinischen Post” zufolge werden allerdings in der aufgehobenen Anklage nur zwei Männer aufgeführt – der 56-jährige Hauptverdächtige Andreas V. und der 49-jährige Heiko V., dem die Teilnahme an einem Video-Chat vorgeworfen wird. Die Anklage gegen den zweiten Hauptbeschuldigten, Mario S. aus Steinheim, stehe noch aus, hieß es.

     

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