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08:38 22 September 2019
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    Deutsche telefonierten 2018 erstmals mehr mobil als vom Festnetz 

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    Im vergangenen Jahr haben die Bundesbürger nach Angaben der Bundesnetzagentur erstmals mehr mobil als vom Festnetz telefoniert, wie die dpa am Dienstag berichtete. Dagegen genießen Kurznachrichten per SMS aber immer weniger Popularität.

    Rund 119 Milliarden abgehende Gesprächsminuten zählte die Behörde für 2018 im Mobilfunk. Im Festnetz gab es nur noch 107 Milliarden Gesprächsminuten. Vier Jahre zuvor hatten die Menschen in Deutschland noch mehr als 150 Milliarden Minuten von festen Anschlüssen telefoniert.

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    Seit dem Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU greifen auch Urlauber häufiger zum Smartphone für den Anruf in der Heimat. Das mit deutschen Mobilfunkverträgen im Ausland genutzte Datenvolumen stieg 2018 auf rund 66,4 Millionen Gigabyte, das ist fast doppelt so viel wie 2017.

    Bei Telefonaten aus dem EU-Ausland betrug das Plus 14 Prozent auf etwa 2,9 Milliarden Gesprächsminuten, wie es im Jahresbericht der Bundesnetzagentur heißt, der der dpa vorliegt. Die Roaming-Gebühren, die Telefonieren und Surfen im Internet teuer gemacht hatten, waren zum 15. Juni 2017 entfallen.

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    Nachrichten per SMS werden in Zeiten von WhatsApp und anderen Messengerdiensten deutlich weniger verschickt. Im Durchschnitt sind es pro SIM-Karte nur noch fünf Kurzmitteilungen im Monat. Insgesamt tippten die Handybesitzer im vergangenen Jahr 8,9 Milliarden Mitteilungen, fast 14 Prozent weniger als 2017. Auf dem Höhepunkt der SMS-Ära im Jahr 2012 waren es noch fast 60 Milliarden.

     

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    Tags:
    Anruf, SMS, Statistik, Mobiltelefon, Bundesnetzagentur, Handy