02:19 31 März 2020
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    Eine deutsche Familie und neun Gleichgesinnte aus verschiedenen Ländern sind mit ihrer Klage für schärfere Klimaziele vor dem EU-Gericht in Luxemburg gescheitert, berichtet die dpa am Dienstag.

    Die Richter wiesen den Antrag als unzulässig ab, bestätigte ein Gerichtssprecher am Mittwoch gegenüber der dpa. Wahrscheinlich werde der Klimawandel jeden treffen, heißt es im Beschluss des Gerichts.

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    Die Kläger könnten nicht nachweisen, dass ihre individuellen Grundrechte auf besondere Weise beschnitten würden. Gegen den Beschluss sind noch Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof möglich, wie der Gerichtssprecher bestätigte.

    Eine Familie von der Nordsee-Insel Langeoog sowie neun weitere Personen aus der EU, Kenia und Fidschi hatten das europäische Parlament und den Rat der EU-Länder darauf verklagt, nicht genug gegen den Klimawandel zu unternehmen. Das EU-Ziel, bis 2030 die Treibhausgase um 40 Prozent unter den Wert von 1990 zu senken, reiche nicht aus.

    Die klagende Familie Recktenwald wohnt laut dpa-Informationen seit vier Generationen auf der ostfriesischen Insel Langeoog. Sie sieht ihre Heimat und ihr als Familienbetrieb geführtes Hotel und Restaurant durch den steigenden Meeresspiegel bedroht.

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    Tags:
    Gericht, Klimaerwärmung, Klimawandel, Klimaschutz, Klima