02:41 23 Februar 2020
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    Deutschlands Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat in einem Interview mit der britischen Zeitung „The Guardian“ verraten, worüber er sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei dem Treffen im Kreml 2018 unterhalten hatte.

    Matthäus hatte Putin während der Fußball-WM 2018 in Moskau getroffen. Doch das sei nicht die erste Begegnung mit dem russischen Staatschef gewesen, so der Ex-Nationalspieler: Er habe Putin bei den Olympischen Spielen 2012 in London kennen gelernt.

    „Er spricht sehr gut Deutsch, wir haben über Fußball und Judo, die besten Restaurants und den Brexit, amerikanische und russische Politik gesprochen“, so Matthäus.

    „Meine Frau kommt aus Russland. Ich mag das Land und die Mentalität der Menschen.“

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    Das Treffen mit Putin hatte in der deutschen Medienlandschaft für gewisses Aufsehen gesorgt. Die Boulevard-Zeitung „Bild“ regte sich wegen eines Fotos heftig auf, auf dem Matthäus Putin die Hand schüttelt: Chefredakteur Julian Reichelt höchstpersönlich verfasste einen Kommentar, in dem er Putin wiederholt einen Mörder nannte und die WM in Russland mit den Olympischen Spielen in Hitler-Deutschland gleichsetzte.

    Matthäus blieb eine Antwort nicht schuldig und konterte auf Twitter schlagfertig mit einem Foto aus dem Jahr 2016. Zu sehen sind dort Ex-„Bild“-Chef Kai Diekmann und der stellvertretende Bild-Chefredakteur Nikolaus Blome – zusammen mit Wladimir Putin. Während Blome dem Präsidenten die Hand schüttelt, steht Diekmann gut gelaunt daneben.

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    Matthäus nahm während seiner aktiven Karriere an fünf Weltmeisterschaften teil und ist mit 150 Länderspielen deutscher Rekordnationalspieler. Als Kapitän führte er Deutschland 1990 zum dritten WM-Titel und ist einer von sechs Ehrenspielführern der Nationalmannschaft. Zu Beginn seiner Karriere wurde er außerdem Europameister. Des Weiteren war er 1990 Europas Fußballer des Jahres und im Jahr darauf der erste Weltfußballer des Jahres überhaupt. 

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