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    Doppelte Rolle rückwärts: Nach Debatte um AfD-nahen Maler kommt Leipziger Jahresausstellung doch

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    In Leipzig findet die am vergangenen Wochenende abgesagte „Jahresausstellung“ lokaler Künstler nun doch statt. Wegen Maler Axel Krause hatten andere Künstler ihre Zusagen zurückgezogen. Krause soll öffentlich Sympathien für „Pegida“ und die rechtsextremen „Identitären“ geäußert haben.  

    Die Auststellung kommt, sie werde jedoch nicht wie geplant am Donnerstag beginnen, heißt es auf der Internetseite des Vereins Leipziger Jahresausstellung.

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    Der AfD-nahe Künstler Axel Krause, Vertreter der Stilrichtung „Neue Leipziger Schule“ werde allerdings nicht dabei sein, berichtet MDR Kultur. Aufgrund dessen AfD-nahen Positionen hätten in der vergangenen Woche mehrere andere Künstler der Ausstellung den Vereinsvorstand unter Druck gesetzt, woraufhin Krause ausgeladen worden sei.  Der Vorstand des Vereins war daraufhin zurückgetreten. Für die Absage der 26. Jahresausstellung war der Verein kritisiert worden.

    „Ich stelle meine beiden Bilder nicht aus. Das ist zu verschmerzen. Aber das Politikum, das sich damit verbindet, dass ich ausgeschlossen werde, das ist befremdlich.“, zitiert MDR Kultur Maler Krause.

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    Diskussionen, Diskussion, Kultur, Bilder, Kritiker, Kritik, Druck, MDR, Internetseite, Rechtsextremisten, Rechtsextremismus, Identitären-Bewegung, PEGIDA, Sympathie, Maler, Partei Alternative für Deutschland (AfD), AfD, Leipzig, Deutschland