01:13 22 Januar 2020
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    Zollbeamte des Hauptzollamtes Dresden haben im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Kontrolle in einem PKW mit Diplomatenkennzeichen 70 Kilogramm Heroin entdeckt. Das teilte das Zollfahndungsamt Dresden auf dem „Presseportal“ mit.

    Die Kontrolle fand laut der am Mittwoch veröffentlichten Meldung am 3. Mai statt. Die Autoinsassen, zwei mongolische Staatsangehörige, wiesen sich als Diplomaten aus, verweigerten die Überprüfung des Fahrzeugs und beriefen sich dabei auf ihren diplomatischen Status. Die Beamten kontaktierten daraufhin das Außenministerium in Berlin.

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    Wie sich herausstellte, lag weder für die angeblichen Diplomaten noch für das Auto eine Akkreditierung in Deutschland vor, sodass keine Immunität gegeben war. Die beiden Männer wurden daraufhin vorläufig festgenommen, die Drogen und das Fahrzeug wurden sichergestellt.

    In dem aus Richtung Tschechien kommenden PKW befanden sich zwei Koffer mit insgesamt 140 Paketen zu je 500 Gramm Heroin. Der Straßenverkaufswert des Rauschgifts beläuft sich auf mindestens drei Millionen Euro.

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    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden am Folgetag Haftbefehl gegen die beiden Männer und setzte diesen in Vollzug. Die Beschuldigten sind in Untersuchungshaft.

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    Tags:
    Heroin, Schmuggler, Schmuggel, Drogenhandel, Drogen, Diplomaten, Mongolei, Sachsen, Deutschland