19:11 23 Februar 2020
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    Die Innenminister der EU-Staaten haben sich am Freitag bei einem Treffen in Luxemburg auf eine Reform der Rückführungsrichtlinie von 2008 geeinigt.

    Entsprechend der Reform sollen abgelehnte Asylbewerber künftig schneller abgeschoben werden. Zudem soll verhindert werden, dass die Migranten vor ihrer Abschiebung untertauchen. Darüber hinaus werden abgelehnte Asylbewerber verpflichtet, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

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    Die EU-Staaten müssen sich allerdings noch mit dem Europaparlament auf eine Linie einigen, bevor die neuen Regeln in Kraft treten. Dies hat offenbar noch keine Position, so die DPA. Bis es so weit sei, könnten demnach noch mehrere Monate vergehen.

    Die Einigung sieht laut der Agentur vor, dass Abschiebebescheide und Rechtsmittel dagegen schneller vorgelegt werden müssen.

    mo/dpa

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