06:19 31 Oktober 2020
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    Innerhalb von nur neun Tagen hat die New Yorker Polizei drei Beamte verloren. Wie der Sender CNN berichtet, haben sich die Männer das Leben genommen. Erst am Freitag wurde der jüngste Suizidfall gemeldet.

    Bei dem Verstorbenen handelt es sich demnach um einen 29 Jahre alten „vielversprechenden” Polizisten mit sechsjähriger Berufserfahrung. Laut Kommissar James P. O'Neill wurde seine Leiche in der Nähe einer Polizeiwache im Stadtbezirk Staten Island entdeckt, wo er tätig war.

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    „Dies ist eine psychische Krise. Und wir - das NYPD (New York City Police Department – Anm. d. Red.) und jener, der für die Strafverfolgung arbeitet - müssen unbedingt Maßnahmen ergreifen“, sagte O'Neill in einem Statement.

    Hilfesuche sei keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke. Man sei nicht allein in diesem Kampf, betonte er.

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    Im Ergebnis einer Studie der philanthropischen Organisation Ruderman Family Foundation von 2018 haben Polizisten und Feuerwehrleute ein höheres Selbstmordrisiko, als Menschen in anderen Berufsfeldern. Aber da es häufig zu Schamgefühlen und Stigmatisierung kommt, verzichten sie immer wieder auf ärztliche Betreuung.

    jeg

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    Tags:
    Krise, Depression, Selbstmord, Polizei, New York, USA