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04:42 22 September 2019
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    Demo gegen Rechtsextremismus in Kassel

    Demo gegen Rechtsterror in Kassel: Mehr als 1000 Menschen gehen auf die Straße

    © AFP 2019 / SWEN PFORTNER
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    Drei Wochen ist es her, dass der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke mutmaßlich von einem Rechtsextremisten ermordet wurde. Nun haben sich am Opernplatz in der nordhessischen Stadt laut Polizeiangaben etwa 1200 Aktivisten versammelt, um gegen Gewalt zu demonstrieren.

    Die Teilnehmer folgten somit dem Aufruf eines Bündnisses von mehr als 60 lokalen Organisationen, darunter die Parteien SPD, Grüne und Linke sowie Gewerkschaften, das Staatstheater und die Bewegung Seebrücke, die für die Aufnahme von Mittelmeerflüchtlingen eintritt.

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    „Schon wieder ist es Kassel“, hieß es in dem Aufruf mit Blick auf das letzte Opfer der rechtsextremen Terrorgruppierung NSU, deren Mitglieder 2006 Halit Yozgat, einen damals 21 Jahre alten Deutschen türkischer Abstammung, in Kassel erschossen hatten. Zudem plädierte das Bündnis für Verbot und Auflösung der Neonazigruppe „Combat 18“, die in den Medien mit dem mutmaßlichen Täter Stephan E. in Verbindung gebracht wird. Der 45-Jährige sitzt derzeit in U-Haft. Gegen ihn besteht der Verdacht, Lübcke am 2. Juni erschossen zu haben.

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    jeg/gs/dpa

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    Tags:
    Demo, Gewalt, Rechtsextremismus, Kassel, Hessen