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    Von „fettem Kind“ zu erfolgreicher Bloggerin: So erkämpfte Plus-Size-Instagram-Model Selbstakzeptanz

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    Eine 32-jährige Fotografin und Bloggerin aus Portland (US-Bundesstaat Oregon) hat gegenüber der Online-Ausgabe der britischen Zeitung „Daily Mail“ ihre Lebensgeschichte erzählt: von Bulimie im Alter von elf Jahren und Lager für übergewichtige Kinder zur Selbstakzeptanz und einem erfolgreichen Instagram-Blog.

    Suma Jane Dark unterschied sich laut dem Blatt immer von ihren Altersgenossen. Sie bezeichnete sich selbst als „fettes Kind“ und hörte ständig von Erwachsenen, dass ihre Leben besser würde, sollte sie abnehmen.

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    Die 32-Jährige, die nun ein Gewicht von 136 Kilogramm hat, wurde im Alter zwischen sieben und elf Jahren in ein Lager für übergewichtige Kinder geschickt. Außerdem leidet sie seit ihrer Kindheit an Bulimie.

    „Ich bin von Erwachsenen immer in die Ecke getrieben worden, die mir gesagt haben, was für eine leuchtende Zukunft ich haben oder wie hübsch ich aussehen würde, wenn ich nur abnehmen würde. Will ich denn nicht einen Freund haben? Will ich wirklich im Alter von 30 Jahren sterben? Das war erschreckend“, zitiert „Daily Mail“ die Bloggerin.

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    Eine Änderung in ihrem Leben soll das Buch „Wake Up, I'm Fat!“ der US-Schauspielerin Camryn Manheim gebracht haben. Sumas Mutter hat es ihr gekauft, um sie moralisch zu zwingen, eine strengere Diät zu halten.

    Die in Manheims Buch präsentierten Ideen hatten jedoch eine andere Wirkung auf Suma. Als sie im College war, begann sie, mit anderen Menschen über ihre Probleme zu sprechen. Es wurde ihr klar, dass viele andere Menschen ähnliche Geschichten wie sie haben.

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    „Wir sind von allen gefördert worden, krank zu bleiben: von unseren Ärzten, von unseren Nächsten. Uns vereint, dass wir so große Schwierigkeiten damit gehabt haben, Hilfe zu bekommen. Wir alle sind uns bewusst geworden, dass unser Körper vielleicht nicht das wirkliche Problem ist“.

    Suma betont, dass die populären Schönheitsvorstellungen allen Menschen schaden, unabhängig von ihrer Kleidergröße. In ihrer Tätigkeit lasse sie sich von dem Wunsch leiten, „uns alle frei von den toxischen, schmerzvollen Narrativen zu sehen, die wir gezwungen worden sind, zu verinnerlichen“.

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    Fotos von sich auf Instagram zu publizieren sei für die Bloggerin eine Art Experiment gewesen. Dafür sei sie gezwungen gewesen, ihre Komfortzone zu verlassen und die hasserfüllte Anschauung ihres Körpers umzuprogrammieren.  

    „Ich habe es in der Tat völlig befreiend gefunden, mich selbst und meinen Körper zu sehen und über mein Leben Menschen zu erzählen, die ähnliche Erfahrungen wie ich haben. Das hat mein Leben völlig geändert“.

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    mo/gs

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    Selbsteinschätzung, positiv, Körper, Übergewicht, Gewicht, Instagram, Frau, USA