13:50 24 Februar 2020
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    92 Prozent der Berliner linksradikalen Täter leben laut einer der „Bild“-Zeitung vorliegenden Studie des Bundesverfassungsschutzes noch bei ihren Eltern. Jeder Dritte von ihnen soll zudem keinen Job haben.

    Die Behörde habe den durchschnittlichen linken Täter von Berlin identifiziert: Er sei männlich, 21 bis 24 Jahre alt und habe trotz mittlerer Reife meist keinen Job.

    Die Zahl der Straftaten linker Gewalttäter nehme zu: Im Zeitraum von 2009 bis 2013 habe es in Berlin insgesamt 1523 Fälle gegeben – mehr als doppelt so viele wie von 2003 bis 2008. Zwischen 2009 und 2013 hätten linke Täter zudem elf Mordversuche und zwei versuchte Totschlagsdelikte verübt.

    „Die meisten politisch motivierten Gewaltdelikte kommen aus der linken Szene“, wird Innensenator Frank Henkel (CDU) zitiert.

    Insgesamt sollen 873 Verdächtige ermittelt worden sein. Neun von zehn von ihnen hätten als Beziehungsstatus „ledig“ angegeben. Jeder zweite stamme zudem aus Friedrichshain-Kreuzberg oder Neukölln. 34 Prozent hätten mittlere Reife, 29 Prozent Abitur.

    In 95 Prozent der Straftaten gehe es um Landfriedensbruch, Körperverletzung, Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die meisten würden in Friedrichshain, Kreuzberg und Mitte (58 Prozent) begangen, mehr als die Hälfte bei Demonstrationen.

    at/gs

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    Tags:
    Gewalt, Täter, Linksradikale, Deutschland, Berlin