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    Migranten in Europa (Archiv)

    Drittes Jahr in Folge: Zahl der Asylanträge in EU immer niedriger

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    Die Zahl der in der Europäischen Union gestellten Asylanträge geht das dritte Jahr in Folge zurück, wie der am Montag veröffentlichte Bericht der europäischen Asylbehörde Easo nahelegt.

    Demnach suchten im vergangenen Jahr in den EU-Staaten sowie in Norwegen, der Schweiz, Liechtenstein und Island insgesamt 664.480 Menschen um internationalen Schutz an. Dies ist ein Minus von zehn Prozent gegenüber 2017.

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    Somit lag die Antragszahl auf ähnlichem Niveau wie 2014. Der Migrationsdruck an der EU-Außengrenze baue sich das dritte Jahr in Folge ab, heißt es. Die Anerkennungsquote bei erstinstanzlichen Ansuchen lag bei 39 Prozent, also sieben Prozentpunkte unter dem Wert von 2017. Der rückläufige Trend hält aber im Fall von Venezuela, China, El Salvador und der Türkei nicht an: Denn die Zahlen aus diesen Ländern fliehender Menschen stieg an.

    Die Asylsuchenden kommen zumeist aus Syrien, Afghanistan und dem Irak (mehr als ein Viertel der gesamten Antragszahl). Am häufigsten wurde 2018 in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien um internationalen Schutz ersucht, wie es im Bericht heißt.

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    jeg/ae

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    Tags:
    Bericht, Rückgang, Statistik, Asylanträge, Flüchtlinge, EU