20:58 11 August 2020
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    Heftige Überschwemmungen plagen Russlands südsibirische Region Irkutsk. Laut Behördenangaben wurden nach dem Stand von Samstagnachmittag bereits über 800 Menschen evakuiert. Der Notstand wurde ausgerufen.

    Betroffen sind einer Mitteilung der örtlichen Behörden zufolge die Bezirke im Westen der Region – Nischneudinsk, Taischet, Tschunski und Tulun. Drei weitere Bezirke sind von den Fluten gefährdet. Inzwischen steigt der Wasserspiegel in den Flüssen weiter.

    Bereits Samstagmorgen lag die Wasserhöhe im Fluss Ija bei über dreizehn Metern – die kritische Schwelle beträgt laut Angaben russischer Medien nur sieben Meter.

    Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums wurden bereits über 3700 Gebäude und 15 Brücke beschädigt sowie Teile der föderalen Autobahn „Sibir“ überflutet. Für die betroffenen Personen stehen 17 Notunterkunftsstellen zur Verfügung. Bislang kamen laut Angaben von RIA Novosti drei Menschen bei den Überschwemmungen ums Leben, 97 Personen wurde ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere, darunter ein Kind, werden vermisst.

    msch/ae/sna

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    Tags:
    Katastrophenschutzministerium Russlands, Sibirien, Überschwemmung, Irkutsk