16:05 14 November 2019
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    Plastiktüte (Symbolbild)

    Neuseeland verhängt Einweg-Plastiktüten-Verbot

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    Ab Montag soll es auch in Neuseeland keine Einweg-Plastiktüten mehr im Handel geben, geht es aus einer Mitteilung des Umweltschutzministeriums am Sonntag hervor.

    „Durch das Verbot soll sichergestellt werden, dass weniger Plastik in Flüssen, Bächen, Abwasserkanälen und im Meer landet, sodass Seevögel, Fische, Schildkröten und Meeressäuger weniger anfällig sind, dadurch geschädigt zu werden”, sagte die stellvertretende Umweltministerin Eugenie Sage.

    Ab dem 1. Juli gilt das Verbot für alle Einzelhändler. Neue Vorschriften bedeuten, dass solche Unternehmen ihren Kunden keine Einweg-Plastiktüten mehr zur Verfügung stellen können, um ihre Einkäufe zu tragen, hieß es.

    „Menschen, die ihre eigenen wiederverwendbaren Taschen mitnehmen, helfen lokalen Unternehmen und Märkten“, erläuterte Sage.

    Trotz seines Images als „grünes Land” gehört der Pazifikstaat zu den Ländern mit einem hohen Verbrauch an Plastiktüten. Im Durchschnitt verbraucht jeder Neuseeländer mehr als 150 Einweg-Tüten pro Jahr. Auf die gesamte Nation gerechnet fallen insgesamt pro Jahr mehr als 750 Millionen Tüten an. Viele davon landen in Flüssen und im Meer.

    Mehr als 100 Staaten, unter anderem Belgien, Frankreich, Italien und China, haben bereits ein vollständiges Verbot von Plastiktüten eingeführt, andere eine Abgabe auf sie. Premierministerin Jacinda Ardern hatte die Gesetzgebung im August angekündigt.

    msch/ae/dpa

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    Tags:
    Verbot, Umwelt, Plastiktüten, Neuseeland