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07:52 17 Oktober 2019
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    Passanten in Berlin (Archiv)

    Fazit 2018: Deutschland wuchs um 400.000 Menschen

    © AP Photo / Frank Augstein
    Gesellschaft
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    Im vergangen Jahr sind 400.000 Menschen mehr nach Deutschland gekommen als weggezogen, gab am Dienstag das Statistische Bundesamt bekannt.

    1,585 Millionen Zuzügen aus dem Ausland standen demnach 1,185 Fortzüge in andere Länder gegenüber. Die sogenannte Nettozuwanderung ging damit leicht zurück. 2017 lag sie noch bei 416.000 Menschen.

    Der Wanderungsüberschuss ist laut den jüngsten Angaben vor allem auf ausländische Zuwanderer zurückzuführen: Insgesamt 87 Prozent der Zugewanderten hatten einen ausländischen Pass. Im Jahre 2017 betrug deren Zahl 89 Prozent.

    Besonders aus den anderen EU-Staaten kamen viele Menschen nach Deutschland. Deren Zahl liegt demnach bei 202.000. Darauf folgen Staatsangehörige aus Asien (118.000), aus sonstigen europäischen Ländern (85.000) und aus Afrika (34.000). Aus der EU kamen vor allem Zuwanderer mit rumänischer, kroatischer und bulgarischer Nationalität. Unter den asiatischen Zuwanderern waren vor allem Personen mit syrischer (34.000), indischer (17.000) und iranischer (14.000) Staatsangehörigkeit.

    Erhöht hat sich die Zuwanderung von Deutschen, die bisher im Ausland lebten. 2018 gab es rund 202.000 Zuzüge von bislang im Ausland lebenden Deutschen, während es 2017 noch 167.000 waren. Dem gegenüber standen 262.000 deutsche Auswanderer (im Jahre 2017: 249.000).

    ak/ae

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    Tags:
    Zuwanderung, EU, Deutschland