00:59 02 Juni 2020
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    Nach dem Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke sind am Samstag in Kassel rund 8000 Menschen zu „Protesten gegen Rechts“ zusammengekommen. Das teilte die Polizei am Samstagmorgen mit.

    Die Demonstration, die aus drei großen Veranstaltungen bestand, war dabei eine Reaktion auf einen von der Kleinstpartei „Die Rechte“ angekündigten Aufzug. Der Veranstaltungsort, wo „Die Rechte“ demonstrieren wollte, wurde komplett abgeriegelt, allerdings war bis zum Mittag niemand von den erwarteten Teilnehmern vor Ort.

    Erst später trafen einige Teilnehmer ein:

    ​​Viel zahlreicher waren die Gegner der Rechten:

    ​​Berichte über Zwischenfälle gab es nicht.

    Die Partei „Die Rechte“ spricht von einer Instrumentalisierung der Tat, mit der Rechte in die Nähe von Gewalt und Terror gestellt würden. Die Stadt Kassel war vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch der Partei zu verbieten.

    Walter Lübcke (CDU) war am 2. Juni in seinem Haus im Landkreis Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der 45-jährige Stephan E. hatte die Tat gestanden und dann sein Geständnis widerrufen.

    ng/mt/

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    Kassel, Walter Lübcke