SNA Radio
    Horst Seehofer bei der Pressekonferenz nach dem tödlichen Unglück mit einem Kind im Frankfurter Bahnhof

    Nach tödlicher Attacke auf Achtjährigen in Frankfurt: Horst Seehofer äußert sich – alle Details

    © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    14011343

    Nach der tödlichen Attacke auf einen Achtjährigen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof hat sich Horst Seehofer über die Ergebnisse seines Treffens mit den Chefs der Sicherheitsbehörden geäußert.

    Sputnik präsentiert Ihnen die wichtigsten Aussagen von Seehofer in diesem Artikel:

    15:41 Uhr: Hinsichtlich neuer Sicherheitsmethoden auf deutschen Bahnhöfen betont Seehofer:

    „Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheitsstandards zu verbessern.”

    Das Argument zu hoher Kosten akzeptiere er nicht.

    15:30 Uhr: Nun werden Fragen von Journalisten entgegengenommen. Eine Frage nach dem Motiv bleibt ohne konkrete Antwort. Man habe derzeit keine Kentnisse über das Motiv des Täters.

    15:27 Uhr: Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, spricht weiter wieder zur allgemeinen Sicherheitslage und zum Sicherheitsgefühl der Bürger:

    „Wir müssen sicherstellen, dass sich die Bürger im öffentlichen Raum sicher fühlen können“, betont er.

    15:25 Uhr: Seehofer betont zugleich, dass man die Tat in Frankfurt nicht instrumentalisieren solle, um alle Migranten unter einen Generalverdacht zu stellen. Konkrete Taten und Angriffe wie in Frankfurt sollen aber mit einer „Null-Toleranz-Politik” verfolgt werden.

    15:19 Uhr: Zurück zum Status des Täters betont Seehofer: der Eriträer habe nach seinem Asyl eine legale Niederlassungsbewilligung besessen und sei absolut legal nach Deutschland eingereist.

    Zugleich sei er aber dennoch polizeibekannt gewesen. Er habe zuletzt am 25. Juli in der Schweiz eine Nachbarin massiv mit einem Messer bedroht. Er soll sie gewürgt und anschließend in ihrer Wohnung eingesperrt haben. Er sei daraufhin in Schweiz zur Festnahme ausgeschrieben worden.

    15:16 Uhr: Weiter geht Seehofer auf die Sicherheit an den Bahnhöfen in Deutschland ein.

    „Wir haben die moralische Verantwortung, das Menschenmögliche für mehr Sicherheit zu tun.“

    Dazu gehöre auch, dass mehr Polizeipräsenz benötigt werde.

    „Dass ich immer für mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum eingetreten bin, ist bekannt”, so Seehofer weiter.

    15:13 Uhr: Dem Täter wurde 2008 in der Schweiz Asyl gewährt. Eigentlich soll er als gut integriert gegolten haben.

    Mehr noch: „Der mutmaßliche Täter wurde in Publikationen als Beispielfall für gelungene Integration genannt”, fügte Seehofer hinzu.

    Der Täter sei auch „einer festen Arbeit nachgegangen”.

    15:09 Uhr: Nun gibt der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, einige Informationen zum Tatverdächtigen. Es handelt sich dabei um einen Eriträer, der 1979 geboren wurde. Dieser lebte bereits seit längerer Zeit in Deutschland und in der Schweiz. Er sei in der Vergangenheit im Jahr 2006 illegal in die Schweiz eingereist.

    15:05 Uhr: Der Innenminister dankt weiterhin allen Menschen, die während der Tragödie auf die Attacke reagiert haben, darunter Schaffner, Passagiere am Bahnhof und weitere.

    15:03 Uhr: Horst Seehofer tritt vor die Presse und bekundet zuallererst sein Beileid gegenüber der Familie des Jungen.

    „Wir alle sind tief bestürzt über den kaltblütigen Mord”, beginnt Seehofer. „Ein solches Ereignis macht mich fassungslos.”

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Gewaltakt, Gewalt, Migranten, Flüchtlinge, Flüchtling, Migranten, Angriff, Attacke, Junge, Frankfurt am Main