00:31 11 August 2020
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    Eine Woche nach der tödlichen Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn eine neue Projektgruppe für mehr Sicherheit ins Leben gerufen.

     „Es geht darum, dauerhaft vernünftige Lösungen für mehr Sicherheit zu finden”, sagte ein Bahn-Sprecher am Montag in Berlin. „Was wir jetzt nicht brauchen, ist vorschneller Aktionismus.”

    Bereits am Montag habe es ein Treffen mit der Bundespolizei gegeben, weitere Gespräche mit Bahnexperten und Sicherheitsleuten sollen folgen.

    Angriff auf dem Frankfurter Bahnhof

    Am vorigen Montag stieß ein Mann namens Habte A. eine gleichaltrige Frau und deren achtjährigen Sohn am Frankfurter Hauptbahnhof vor einer ICE. Die Mutter konnte sich retten, das Kind starb aber an Ort und Stelle.

    Über den Tatverdächtigen war früher nur bekannt, dass er 2006 aus dem ostafrikanischen Eritrea ohne Genehmigung in die Schweiz eingereist war und dort Asyl beantragt hatte.

    Die Tat auf dem Frankfurter Hauptbahnhof hatte deutschlandweit Aufsehen erregt. Der Tatverdächtige sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

    msch/dpa

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    Tags:
    Eisenbahnverkehr, ICE, Sicherheit, Frankfurt am Main, Deutsche Bahn