16:34 17 November 2019
SNA Radio
    Greta Thunberg beim Klima-Kongress in Lausanne

    Klima-Ikone Thunberg lässt Journalisten aus dem Saal schmeißen

    © REUTERS / DENIS BALIBOUSE
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    14153488
    Abonnieren

    Beim „Smile for Future”-Kongress in Lausanne in der Schweiz hat die derzeit wohl berühmteste Klimaaktivistin der Welt, Greta Thunberg, Journalisten aus dem Saal werfen lassen. Sie machte die Reporter für die schlechte Stimmung bei der Veranstaltung verantwortlich.

    Die Stimmung unter den Teenagern soll am fünften Tag des Treffens tatsächlich angespannt gewesen sein. Laut dem Schweizer „Blick” kam es zu heftigen Streitereien, sogar Tränen flossen. 

    Der 16-jährigen Klima-Ikone aus Schweden war all dies offenbar nicht entgangen. Thunberg fand ziemlich schnell den Schuldigen, und zwar die Medien. Die Jugendliche meldete sich aus den letzten Reihen und forderte den Ausschluss der Journalisten. Die Reporter würden es so darstellen, als gäbe es „Streit“ unter den jungen Klima-Aktivisten.

    Dabei meinte Thunberg wohl die Negativschlagzeilen, die in den vergangenen Tagen die Runde machten. Von einem „Riesen-Zoff“ war die Rede. Die Bilder, die um die Welt gingen, zeigten weinende Teenager.

    Die 450 Teilnehmer im Raum schüttelten mehrheitlich die Hände als Zeichen der Zustimmung für Thunberg. Alle Medien mussten den Saal dem Blatt zufolge verlassen. Die Journalisten seien fassungslos und genervt gewesen. 

    Doch der Medien-Boykott hielt nicht sehr lange. Nach wenigen Minuten durften die Journalisten wieder den Saal betreten. Co-Organisator Kelmy Martinez (21) erklärte gegenüber dem „Blick“ den Grund für den Rausschmiss: „Wir sind auch nur Menschen und brauchen manchmal Privatsphäre. Als Bewegung bemühen wir uns aber, so transparent wie möglich zu sein.“

    ta/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Schweiz, Klima, Journalisten, Greta Thunberg