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05:49 22 September 2019
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    Frauen trauern um die Opfer der Schießerei in El Paso, Texas

    Schütze in El Paso wollte offenbar gezielt Mexikaner töten

    © AP Photo / John Locher
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    Der Todesschütze von El Paso (US-Bundesstaat Texas) wollte bei seinem Angriff in der Grenzstadt vor allem Mexikaner töten. Das berichten US-Medien am Freitag unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

    Nach dem Massaker in El Paso soll der Schütze demzufolge mit erhobenen Händen aus dem Fahrzeug gestiegen sein und den Polizisten laut gesagt haben: „Ich bin der Schütze“.

    Nach seiner Festnahme verzichtete der geständige Täter auf sein Recht, die Aussage zu verweigern. Er schilderte den Beamten, wie er aus seiner Heimatstadt Allen (Texas) in die Grenzstadt El Paso gefahren war und dort das Einkaufszentrum mit seinem Sturmgewehr „und mehreren Magazinen Munition“ betreten hatte, hieß es weiter.

    Der Schütze habe angegeben, das Ziel seines Angriffs seien „Mexikaner“ gewesen, so Medien. Ermittler hatten die Tat bereits zuvor als mutmaßlich rassistisch motiviert beschrieben.

    Angriff in El Paso

    Am 3. August hatte ein 21-Jähriger in einem Supermarkt in der Stadt El Paso an der mexikanischen Grenze 22 Menschen erschossen und 24 verletzt. Unter den Todesopfern waren acht Mexikaner und ein deutscher Staatsbürger.

    Der Amokschütze konnte festgenommen werden. Nur wenige Stunden später wurden bei einer Schießerei vor einer Nachtbar in Dayton (Bundesstaat Ohio) neun Menschen getötet.

    mo/sb/dpa

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