12:15 24 Februar 2020
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    Rund 200.000 Menschen in der Hafenstadt Aden im Kriegsland Jemen haben aktuell nach Angaben des Roten Kreuzes keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Hintergrund ist ein Machtkonflikt zwischen der Regierung und dem separatistischen Übergangsrat aus dem Südjemen.

    „Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ist sehr besorgt darüber, dass 200.000 Menschen in Aden aufgrund der jüngsten Ereignisse in der Stadt keinen Zugang zu sauberem Wasser mehr haben“, teilte die Organisation auf Twitter mit.

    Nach Angaben der lokalen Behörden vom Mittwoch hatten bewaffnete Menschen zuvor versucht, zum Präsidentenpalast vorzudringen. Die Wachen eröffneten in Reaktion das Feuer. Der südliche Übergangsrat kündigte eine Truppenmobilisierung zum Widerstand gegen die Partei al-Islah an.

    Der Sender Al-Arabiya berichtet am Samstag über mindestens 30 Toten bei Zusammenstößen.

    jeg/ae/sna

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    Tags:
    Konflikt, Wasserversorgung, Jemen