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    In Irans südöstlicher Provinz Sistan und Belutschistan ist es zu einem Staubsturm gekommen. Hunderte Menschen brauchten medizinische Hilfe, meldet die staatliche Nachrichtenagentur des Landes, IRNA, unter Berufung auf die Behörden der Provinz.

    Der Storm begann vor einigen Tagen, so der Chef des Katastrophenschutzamtes der Provinz, Abrolrahman Shahnavazi, laut der Agentur. Die Windgeschwindigkeit in der Stadt Zabol lag demnach bei 112 Stundenkilometern. Die horizontale Sichtbarkeit im Flughafen der Stadt lag bei 600 Metern.

    Dem Beamten zufolge führte der Sturm zu Atemwegs-, Augen- und Herzkomplikationen. 465 Provinzeinwohner brauchten medizinische Hilfe. 127 von ihnen mussten stationär behandelt werden, während die anderen eine ambulante Behandlung bekamen.

    Im Iran und in anderen Ländern Zentralasiens weht ein heißer, kontinentaler Wind, der im persischsprachigen Raum als „Bad-i-sad-o-bistroz“, oder „120 Tage-Wind“ bezeichnet wird. Er kommt von Mai/Juni bis August/September vor und ist in diesem Zeitraum fast täglich spürbar. Der „Wind der 120 Tage“ führt oft starke Staubstürme mit sich.

    mo/sb

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