02:04 21 November 2019
SNA Radio
    US-Soldaten auf dem Stützpunkt Ramstein (Archiv)

    Pentagon-Bericht: Immer mehr Selbstmorde beim US-Militär

    © Foto: U.S. Air Force/Airman 1st Class Milton Hamilton
    Gesellschaft
    Zum Kurzlink
    629020
    Abonnieren

    Die Todesfälle durch Selbstmord im aktiven Dienst der US-Streitkräfte sind 2018 wesentlich gestiegen. Dies berichtete der TV-Sender CNN unter Verweis auf einen Bericht des Pentagons.

    541 US-Militärs begingen demnach im Jahr 2018 Suizid, wobei sich im Vorjahr die Anzahl der Freitode auf 511 belaufen hatte. Dabei sei ein wesentlicher Anstieg der Todesfälle durch Selbstmord unter den aktiven Dienstleistenden zu verzeichnen: 2018 seien 325 Selbstmorde gemeldet worden – gegenüber 285 im Jahr 2017 und 280 im Jahr 2016.

    In den Reserven habe es im vergangenen Jahr 81 Selbstmorde gegeben, gegenüber 93 im Jahr 2017 und 80 im Jahr 2016. In der Nationalgarde seien 2018 135 Fälle festgestellt worden – mit 133 Selbstmordtodesfällen im Jahr 2017 und 122 im Jahr 2016.

    Was die Selbstmordrate anbetrifft, so habe sie sich in den Einheiten des aktiven Dienstes von 18,5 auf 24,8 pro 100.000 Militärs erhöht.

    Unter den Reservekräften und in der Nationalgarde soll es 2018 22,9 beziehungsweise 30,6 Selbstmorde pro 100.000 Dienstleistende gegeben haben.

    Die Dienstleistenden, die durch Selbstmord starben, seien männlich und jünger als 30 Jahre alt gewesen. Sie hätten sich mit Schusswaffen das Leben genommen – unabhängig davon, in welchem Bereich sie gedient hätten.

    Laut Pentagon-Beamten besteht kein direkter Zusammenhang zwischen den Selbstmorden und den Kampfeinsätzen.

    asch/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Selbstmord, Suizid, US-Streitkräfte, US-Streitkräfte, US-Militär, US-Militär, US-Armee, Selbstmorde, Anstieg, USA