22:27 16 November 2019
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    Russische Sicherheitskräfte (Archiv)

    Mehrere Terrorangriffe in Zentralrussland vereitelt

    © Sputnik / Nikolaj Chisсhnjak
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    Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew hat die Sicherheitslage im Föderationskreis Zentralrussland kommentiert.

    Die Sicherheitsdienste haben 2019 vier Terrorakte in großen zentralrussischen Städten vereitelt, gab Patruschew in einer Sitzung im Föderationskreis bekannt. Es handele sich um Tula, Wladimir, Tambow und Woronesch.

    Darüber hinaus sei ein weiteres Terrorverbrechen verhindert worden. Im Zeitraum zwischen Januar und September seien 152 Menschen festgenommen worden, die an der Terrortätigkeit beteiligt gewesen seien, so der Sekretär.

    Er kritisierte die Situation mit dem Schutz der Regionen vor Terrorgefahr. Die Sicherheit vieler Objekte, in denen Großveranstaltungen stattfinden, im Fall einer Terrorattacke sei entweder nicht geprüft oder nicht hinreichend. In den Gebieten Wladimir und Rjasan seien rund 300 Ausbildungseinrichtungen unbewacht und somit ein leichtes Angriffsziel für Terroristen.

    Patruschew wies die Regionschefs auf die mangelhafte Kontrolle hin und rief die entsprechenden föderalen sowie regionalen Behörden auf, die Finanzierung für den Schutz angreifbarer Objekte zu finden.

    Im September hatte das Nationale Anti-Terror-Komitee (kurz NAK) Russlands mitgeteilt, dass während eines Anti-Terror-Einsatzes in der russischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien zwei Banditen eliminiert worden seien, die geplant haben sollen, einen Terroranschlag zu verüben.

    mo/gs/sna

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    Tags:
    Nikolaj Patruschew, Nikolai Patruschew, Terror, Russland