21:34 15 Dezember 2019
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    Eurofighter-Absturz am 24. Juni 2019

    Nach Eurofighter-Unglück: Geschädigte fordern mehr als 400.000 Euro Schadenersatz

    © AFP 2019 / Thomas STEFFAN/dpa
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    Drei Monate nach der Eurofighter-Tragödie in Mecklenburg-Vorpommern sind bisher mehr als 400.000 Euro Schadenersatz von der Bundeswehr gefordert worden, berichten deutsche Medien am Samstag unter Berufung auf eine DPA-Umfrage bei Landwirten, Feuerwehren, Kommunen und anderen Geschädigten.

    Bis zum jetzigen Zeitpunkt sollen 13 Anträge auf Entschädigung vorliegen, über die zum Teil noch nicht entschieden sei, so Medien unter Verweis auf einen Sprecher der Luftwaffe in Berlin.

    Die Ursache für eines der schwersten Flugunglücke in der Geschichte der Luftwaffe sei noch immer unklar.

    Eurofighter-Absturz

    Bei einer Luftkampfübung waren zwei von drei Militärjets „Eurofighter” der Bundeswehr am 24. Juni  über der Mecklenburgischen Seenplatte kollidiert und abgestürzt. Ein Ausbilder-Pilot, dessen Maschine westlich von Nossentiner Hütte in ein Feld stürzte, konnte sich retten. Ein 27 Jahre alter Pilot, dessen Flugzeug in Brand geriet und in einen Wald stürzte, starb. Am Boden wurde niemand verletzt.

    mo/gs

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    Eurofighter, Deutschland