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12:56 19 Oktober 2019
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    Zivilisten in Syrien

    Uno: Etwa 100.000 Menschen in Nordsyrien durch Türkei-Offensive vertrieben

    © Sputnik / Valeriy Melnikov
    Gesellschaft
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    Seit Beginn der türkischen Militäroperation in Nordsyrien befinden sich nach Angaben der Vereinten Nationen rund 100.000 Menschen auf der Flucht. Darüber berichtet am Freitag die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein entsprechendes UN-Statement.

    „Die humanitären Auswirkungen sind bereits spürbar. Schätzungsweise 100.000 Menschen haben bereits ihre Häuser verlassen”, heißt es in der Erklärung der Vereinten Nationen.

    Die zunehmende Zahl von Vertriebenen werde in Unterkünften in den Städten Al Hassakeh und Tal Tamer untergebracht. Viele suchen Zuflucht in Schulen.

    Das türkische Militär hatte am Mittwoch seine Offensive „Friedensquelle“ in Nordsyrien gestartet. Die Militäroperation richtet sich gegen die in der Türkei als Terrororganisation eingestufte und verbotene Arbeiterpartei Kurdistans sowie gegen die Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh).

    Nach der Ankündigung des Schrittes hagelte es Kritik – vor allem aus der EU. Der Staatschef Recep Tayyip Erdogan verwahrte sich dagegen und drohte damit, die Grenzen für die syrischen Flüchtlinge in der Türkei zu öffnen.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    jeg/gs/rtr

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    Tags:
    Nordsyrien, Offensive, Türkei, Vertriebene, UN