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    Fast 1400 Gefängnisinsassen haben in den deutschen Strafvollzugsanstalten nach Angaben des Bundesamts für Justiz zwischen 1998 und 2017 Selbstmord begangen.

    22 Prozent derer, die sich hinter Gittern das Leben genommen haben, hätten ein Tötungsdelikt begangen und 16 Prozent ein Sexualdelikt, sagte die Gründerin der Bundesarbeitsgruppe Suizidprävention im Justizvollzug, Katharina Bennefeld-Kersten. Leider lasse sich der Freitod nicht in jedem Fall verhindern, wenn menschenwürdige Bedingungen behalten werden sollten, so die Expertin.

    Von den knapp 1400 Häftlingen, die sich das Leben nahmen, hätten 167 zuvor schon einen Selbstmordversuch in der Haft unternommen.

    Die meisten Suizide pro Jahr erfolgten laut der Statistik des BfJ im Jahr 2000: Damals lagen die Ziffern bei 112 Selbstmorden. Die niedrigste Suizidrate (50) wurde im Jahr 2013 festgehalten.

    Die überwiegende Mehrheit der Gefangenen, die sich selbst töteten, waren Männer, nur 40 von ihnen Frauen. Die Todesursache war meist Erhängen.

    asch/ae/dpa

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    Suizid, Selbstmorde, Selbstmord, Gefängnis, Deutschland