23:50 18 Januar 2020
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    Im Irak sind nach Angaben von Menschenrechtlern 63 Menschen innerhalb von zwei Protesttagen ums Leben gekommen und mehr als 2500 weitere verletzt worden.

    „Die Totenzahl unter Demonstranten in den Provinzen Bagdad, Maisan, Dhi Qar, Basra, Muthanna, Diwaniyya und Babil ist auf 63 gestiegen. Zudem gibt es 2595 Verletzte”, heißt es in der entsprechenden Erklärung der irakischen Menschenrechtskommission vom Samstag, das der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti vorliegt.

    Am Freitag war die Rede noch von 30 Toten gewesen.

    Laut der Kommission wurden zudem in den beiden vergangenen Tagen 83 Gebäude von Behörden und politischen Parteien beschädigt.

    Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt

    In der irakischen Hauptstadt Bagdad hatte die Polizei am Freitag und Samstag Tränengas und Wasserwerfer gegen Protestierende eingesetzt. Tausende Demonstranten versuchten, in die geschützte „grüne Zone” zu gelangen, wo Regierungsgebäude und diplomatische Vertretungen liegen. In den südlichen Provinzen Muthanna, Wasit, Dhi Qar und Maisan wurden die Sitze von Wahlkommissionen sowie der Bürgermeisterämter in Brand gesetzt.

    jeg/ng/sna

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    Tags:
    Menschenrechtler, Tote und Verletzte, Proteste, Irak