19:31 14 November 2019
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    In diesem EU-Land kommt es am häufigsten zu Raubüberfällen

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    Das statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) hat anhand der offiziellen Zahlen zu polizeilich erfassten Straftaten in der EU zwischen 2011 und 2017 die EU-Mitgliedstaaten mit der höchsten Zahl von Raubüberfällen ermittelt.

    Die Liste wird von Belgien angeführt: Das Land verzeichnete laut der Studie die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Die Rate liege aktuell bei 167 pro 100.000 Einwohner. Auf Platz zwei folgt Frankreich mit 150 Überfällen pro 100.000 Einwohner. Spanien liegt auf dem dritten Platz mit 144 Überfällen.

    Den vierten und fünften Platz belegen Großbritannien (konkret England und Wales) mit 132 Straftaten und Portugal mit 115. Deutschland liegt auf Platz neun mit 47 Straftaten. 

    Die niedrigste Zahl an Straftaten verzeichnet das Amt in der Slowakei und in Ungarn (jeweils 9), Rumänien (16), Estland und Tschechien (15), Zypern (14) und Slowenien (12).

    Zu den Ländern mit der höchsten Rate an Tötungsdelikten gehören Lettland (5,6), Litauen (4,0), Estland (2,2) und Malta (2,0). Luxemburg (0,3), Tschechien, Italien und Österreich (0,6) haben die niedrigste Tötungsrate.

    Aus der Studie geht hervor, dass die Raubüberfälle in der EU zwischen 2011 und 2017 um insgesamt 24 Prozent (von 522,000 zu 396,000) zurückgegangen sind. Die Gewaltdelikte scheinen jedoch zugenommen zu haben: Allein im Jahr 2017 habe es mehr 1,1 Millionen Straftaten gegeben.

    Zu den Datenquellen der Statistik gehören laut dem Amt Polizei- und andere Strafverfolgungsbehörden, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Gefängnisse, zuständige Ministerien und statistische Ämter.

    aa/gs

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    Tags:
    Raubüberfall, Eurostat, Gewalt, EU, Belgien, Statistik