19:38 14 November 2019
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    Polizisten in Deutschland (Archivbild)

    Kleinkind schwer verletzt: Flaschenwerfer aus Partyzug stellt sich auf Rückfahrt selbst

    © AP Photo / Frank Augstein
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    Nach den lebensgefährlichen Verletzungen eines Kleinkindes durch eine aus einem Partyzug im westfälischen Kamen geworfene Glasflasche hat sich der Tatverdächtige der Polizei gestellt.

    Nach Polizeiangaben gab sich ein 31-Jähriger aus Moers auf der Rückreise von der Nordsee am Sonntag als Verursacher zu erkennen. Der Deutsche sei vernommen und dann wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Ihm werde fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Indes gab er zu, die Flasche aus Versehen geworfen zu haben.

    Fahrgast wirft Whiskyflasche aus Zugfenster – Zweijährige lebensgefährlich verletzt

    Am Freitag hat ein zweijähriges Mädchen eine lebensgefährliche Kopfverletzung erlitten, als es von einer umherfliegenden Flasche am Bahnhof von Kamen getroffen wurde. Der Vater hatte das Kleinkind auf dem Arm, als er eine Treppe zu einem Gleis hinaufstieg. Aus einem durchfahrenden Party-Zug flog plötzlich eine Whiskyflasche und traf das Mädchen am Kopf. Das Kleinkind ist nach einer OP außer Lebensgefahr.

    Der Zug fuhr zunächst weiter in Richtung Hamm und wurde dann in Greven angehalten. Polizisten befragten die etwa 500 Reisenden in dem Zug. Auf der Rückfahrt des Zuges am Sonntag stiegen auch Kriminalbeamte zu, um die Ermittlungen weiterzuführen.

    ns/gs/dpa

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